Delignit bestätigt Prognose - Automotive-Geschäft schwach
Die Delignit AG hat im ersten Halbjahr 2025 einen Konzernumsatz von 33,7 Millionen Euro erzielt. Im Vorjahreszeitraum waren es 36,7 Millionen Euro gewesen, was einem Rückgang um 8,2 Prozent entspricht. Das EBITDA verringerte sich leicht auf 2,1 Millionen Euro nach 2,3 Millionen Euro im Vorjahr. Die EBITDA-Marge lag mit 6,2 Prozent nahezu auf Vorjahresniveau von 6,4 Prozent.
Der Umsatzrückgang Delignit-Angaben vom Freitag zufolge ist vor allem auf den Zielmarkt Automotive zurückzuführen. Hier blieben im ersten Halbjahr 2025 wesentliche OEM-Serienlieferverträge in der leichten Nutzfahrzeugindustrie sowie im Caravan-Bereich hinter den vereinbarten Vertragsmengen zurück. Im Halbjahresvergleich resultierte daraus ein Rückgang in nahezu allen Produktgruppen, auch wenn gegenüber dem zweiten Halbjahr 2024 ein Plus von 17,2 Prozent verzeichnet wurde.
Im Segment Technological Applications konnte Delignit das bereits im Vorjahr deutlich gesteigerte Umsatzniveau halten. Insbesondere Anwendungen für hochverdichtete Materialien im Ausbau der Energieinfrastruktur verzeichneten weiterhin eine starke Nachfrage. Die Bilanzstruktur sei „stark”, so das Unternehmen aus Blomberg, mit einer Eigenkapitalquote von 76,1 Prozent und einem Netto-Cash-Bestand von 4,2 Millionen Euro.
Für die zweite Jahreshälfte geht Delignit von einer angespannten Abrufsituation bei OEM-Serienlieferverträgen aus. Die Prognose für das Gesamtjahr sieht weiterhin einen Umsatz von rund 68 Millionen Euro und eine EBITDA-Marge zwischen 6 und 7 Prozent vor. Die Nachfrage im Bereich Technological Applications soll dabei eine Stabilisierung unterstützen.
