H&R: Angebot endet bald
Um 9 Prozent geht der Umsatz von H&R im zweiten Quartal auf 307 Millionen Euro zurück. Auch das EBITDA sinkt um 9 Prozent auf 18 Millionen Euro. Für das Gesamtjahr rechnet H&R nun mit einem EBITDA von 77 Millionen Euro bis 90 Millionen Euro (alt: 85 Millionen Euro bis 100 Millionen Euro). Die Analysten der DZ Bank halten 81 Millionen Euro für realistisch.
Seit Mitte Mai gibt es ein freiwilliges Übernahmeangebot für das Papier durch die H&R Holding GmbH über 5,00 Euro je Aktie. Das entspricht einer Prämie von rund 31 Prozent zum Schlusskurs vor der Offerte. Es gibt keine Mindestannahmequote. Die Offerte läuft noch bis zum 25. August. Ob sie verlängert wird, ist unklar. In der Folge könnte es ein Delisting geben. Auch ein Squeeze-out ist möglich. Vorstand und Aufsichtsrat von H&R unterstützen das Angebot.
Hinter der Holding steht Nils Hansen, der vor der Offerte mehr als 67 Prozent aller Aktien kontrollierte.
Die Analysten bestätigen die Halteempfehlung für die Aktien von H&R. Das Kursziel steht weiter bei 5,00 Euro.
Die Aktien von H&R (WKN: A2E4T7, ISIN: DE000A2E4T77, Chart, News) verlieren 0,4 Prozent auf 5,00 Euro. In den vergangenen sechs Monaten kommt die Aktie auf ein Plus von 42 Prozent.
