Renk Aktie: Analysten nach NATO-Gipfel positiv - hohe Investitionen
Die Renk Group AG bewertet die Beschlüsse des NATO-Gipfels in Den Haag als klaren Impuls für eine Stärkung der europäischen Verteidigungsfähigkeit. Die Erhöhung der Verteidigungsausgaben in den Mitgliedsstaaten gilt für Renk als Aufforderung, die eigene Rolle in der Lieferkette militärischer Systeme weiter auszubauen.
Derweil haben die Analysten von JP Morgan die Renk Aktie (WKN: RENK73, ISIN: DE000RENK730, Chart, News) in einer aktuellen Branchenstudie nach dem NATO-Gipfel ihr Rating der Rüstungs-Aktie mit „Overweight“ bestätigt. Am Donnerstag notiert der Aktienkurs des MDAX-Titels bei 66,95 Euro mit 1,49 Prozent im Plus.
Unternehmensangaben zufolge plant die Renk Group gezielte Investitionen in Forschung, Entwicklung und Produktionskapazitäten. Man wolle, so Alexander Sagel, CEO der Renk Group AG, in den nächsten vier bis fünf Jahren knapp eine halbe Milliarde Euro in den fokussierten Ausbau von Kapazitäten sowie in Forschung und Entwicklung investieren. Zudem seien strategische Kooperationen ein Thema.
„Resilienz unserer Lieferketten maßgeblich verbessert“
Damit solle die steigende Nachfrage nach einsatzkritischen Antriebslösungen bedient werden. Bereits bestehende Strukturen wie resiliente Lieferketten und modulare Produktionssysteme sollen dabei den zügigen Ausbau unterstützen, so Renk.
Besonders in den Bereichen Vehicle Mobility Solutions, Marine & Industry sowie Gleitlagertechnik sieht sich die Renk Group strategisch gut positioniert. Mit der Übernahme von Cincinnati Gearing Systems habe man die internationale Marktpräsenz zuletzt deutlich ausgeweitet.
„Neben der Skalierbarkeit unserer Produktion haben wir die Resilienz unserer Lieferketten maßgeblich verbessert. Dazu haben wir unter anderem unsere Zulieferer langfristig an uns gebunden und geben ihnen beim Ausbau ihrer Kapazitäten Planungssicherheit“, sagt Emmerich Schiller, COO der Renk Group AG.
