DAX: Gemischtes erstes Quartal - UBS
Auch am letzten Handelstag im März ging es für den DAX mit einem Minus von 1,3% auf 22.163 Punkte weiter nach unten. Rückblick: Während der deutsche Leitindex für das erste Quartal 2025 immerhin noch ein Plus von rund 11% vorweisen kann, fällt die Bilanz für die zuletzt absolvierten Sitzungen deutlich schwächer aus. Dabei fielen die Notierungen gestern erstmals seit November unter die kurzfristige 50-Tage-Linie zurück und setzten im Tief bei 21.978 auf. In Relation zum bisherigen Allzeithoch vom 18. März bei 23.476 hat der DAX damit zwischenzeitlich 6,4% an Wert verloren, konnte sich zur Schlussglocke aber wieder über die 22.000er-Barriere schieben.
Ausblick
Im Chart des deutschen Leitindex könnte nun ein Doppeltop vollendet werden.
Das Long-Szenario
Um den aktuellen Abwärtstrend umzukehren, sollte der DAX zunächst über das Zwischentief vom 11. März bei 22.258 steigen und danach den kurzfristigen GD50 (aktuell bei 22.355) zurückerobern. Im nächsten Schritt müssten die Notierungen auch die 22.500er-Marke und das Zwischenhoch vom 13. Februar bei 22.625 überbieten, um anschließend das Verlaufshoch vom 26. Februar bei 22.833 ansteuern zu können. Der nächste Bremsbereich wäre dann am Februar-Top bei 22.935 bzw. an der 23.000er-Barriere zu finden.
Das Short-Szenario
Unterhalb der runden 22.000er-Marke würden sich die Blicke hingegen auf das Januar-Top bei 21.801 richten. Verliert der DAX diesen Halt, könnte das Zwischenhoch vom 24. Januar (21.521) auf den Prüfstand gestellt werden. Unterhalb des Februar-Tiefs (21.253) wären weitere Abgaben bis an die mittelfristige 100-Tage-Linie (21.114) bzw. bis an das Zwischentief vom 27. Januar bei 21.082 denkbar, ehe es im nächsten Abwärtsabschnitt bereits um die runde 21.000er-Schwelle gehen würde.
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