Verbio: Analysten sehen bei der Aktie hohes Potenzial
Der Biosprit-Hersteller Verbio steht vor einem nicht gerade einfachen Geschäftsjahr 2024/25. Verzögerungen beim Ausbau des US-Geschäfts und andere Faktoren belasten das Unternehmen aus dem Raum Leipzig. Dennoch bleibt der Konzern optimistisch, insbesondere im Hinblick auf eine erwartete Markterholung ab 2025. Analysten sehen die aktuellen Schwierigkeiten als temporär und bestätigen langfristige Chancen.
mwb research hat die Zielmarke für den Aktienkurs von Verbio zwar von 16,00 auf 15,00 Euro gesenkt, bleibt jedoch bei einer Kaufempfehlung. Die Analysten verweisen auf operative Verzögerungen an der US-Anlage in Nevada sowie den aktuellen Druck auf GHG-Preise. Dennoch rechne das Unternehmen mit einer Erholung der CO₂-Nachfrage und strengeren Betrugskontrollen außerhalb Europas, was 2025 für Auftrieb sorgen könnte. Zudem bleibt die Investition in erneuerbare Spezialchemikalien am Standort Bitterfeld auf Kurs, was langfristige langfristiges Wachstumspotenzial sowie Diversifizierung biete.
Hauck Aufhäuser Investment Banking hält an seiner Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 16,80 Euro für die Aktien von Verbio fest. Die Analysten sehen das Erholungspotenzial des Unternehmens an der Börse als unterschätzt an. Trotz gemischter operativer Tendenzen sei das Chancen-Risiko-Profil der Aktie weiterhin attraktiv. Anleger könnten von dem aktuellen zyklischen Tief und langfristig von der erwarteten Markterholung profitieren.
Die Verbio Aktie (WKN: A0JL9W, ISIN: DE000A0JL9W6, Chart, News) notiert bei 8,875 Euro mit 9,77 Prozent im Plus.
