DAX: Nachbörslich wieder fester - UBS
Während der DAX gestern im regulären Handel leichter tendierte (-0,1%), legten die Blue Chips nachbörslich wieder zu. Rückblick: Nach den Kursgewinnen vom Montag (+0,6%) ließ es der deutsche Leitindex am gestrigen Dienstag zunächst ruhiger angehen. Dabei notierte das Aktienbarometer bereits zur Eröffnung bei 22.363 in der Verlustzone (Vortagsschluss bei 22.426), konnte sich im weiteren Verlauf jedoch nach oben orientieren und in der Spitze bis auf 22.576 steigen. Dort drehten die Blue Chips allerdings nach unten ab und fielen auf das Tagestief bei 22.332 zurück, ehe die Sitzung bei 22.410 geschlossen wurde.
Ausblick
Trotz der festeren Kurse nach Ende des regulären Handels steckt der DAX (WKN: 846900, ISIN: DE0008469008, Chart, News) weiterhin in der neu entstandenen Schiebezone zwischen 22.500 und 22.250 fest.
Das Long-Szenario
Können die nachbörslichen Aufwärtstendenzen heute bestätigt werden, sollte es zunächst über das gestrige Tages- und neue Wochenhoch bei 22.576 gehen. Darüber müsste dann das Verlaufshoch vom 13. Februar bei 22.625 überboten werden, um einen Sprint an das amtierende Allzeithoch vom 19. Februar bei 22.935 lancieren zu können. Direkt darüber würde anschließend die 23.000er-Barriere warten.
Das Short-Szenario
Auf der Unterseite steht dagegen unverändert die große Kurslücke vom 13. Februar im Fokus, die erst bei 22.148 vollständig geschlossen wäre. Drehen die Kurse nach einem Gap-Close nicht wieder nach oben, dürfte die 22.000er-Schwelle zusammen mit dem Zwischenhoch vom 7. Februar bei 21.945 angesteuert werden. Darunter sollte das Januar-Top bei 21.801 stützend wirken, bevor über eine Schließung der Kurslücke vom 6. Februar (21.692/ 21.586) nachgedacht werden müsste. Unterhalb des Zwischenhochs vom 24. Januar (21.521) würden dann das Zwischentief vom 3. Februar (21.253) und das aktuelle Februar-Tief (21.082) in den Fokus rücken.
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