DAX: Kurslücke im Fokus - UBS
Der deutsche Leitindex hat am letzten Handelstag vor der Bundestagswahl weitere 0,1% auf einen Wochenschluss bei 22.288 abgeben. Rückblick: Der DAX hat seine zur Wochenmitte angestoßene Korrektur auch am Freitag fortgesetzt. Dabei waren die heimischen Blue Chips zunächst mit leichten Gewinnen bei 22.329 in den Tag gestartet (Schlusskurs vom Donnerstag bei 22.315) und am frühen Nachmittag bis auf das Tageshoch bei 22.394 gestiegen. Im weiteren Verlauf fielen die Notierungen jedoch in die Verlustzone zurück und setzten im Tief bei 22.226 auf. Mit dem Endstand bei 22.288 musste der DAX zudem erstmals seit sieben Wochen eine negative Wochenbilanz verbuchen.
Ausblick
Seit dem Anstieg auf das amtierende Rekordhoch vom vergangenen Mittwoch bei 22.935 hat der deutsche Leitindex mittlerweile bereits 2,8% eingebüßt.
Das Long-Szenario
Um sich wieder nach oben zu orientieren, müsste der DAX weiterhin über das Verlaufshoch vom 13. Februar bei 22.625 ausbrechen. Gelingt der Break, könnte sich ein Hochlauf an das Allzeithoch bei 22.935 entwickeln. Oberhalb der aktuellen Bestmarke würden sich die Blicke dann wieder auf die 23.000er-Barriere richten.
Das Short-Szenario
Setzt der DAX seine Abwärtsbewegung zum Start in die neue Woche dagegen fort, könnte jetzt die große Kurslücke vom 13. Februar bei 22.148 geschlossen werden. Der nächste Halt wäre anschließend an der 22.000er-Schwelle zu finden, wobei in diesem Zusammenhang auch mit einem Dip an das Zwischenhoch vom 7. Februar bei 21.945 gerechnet werden sollte. Unterhalb des Januar-Tops bei 21.801 wäre die Schließung der Kurslücke vom 6. Februar (21.692/ 21.586) denkbar, bevor es zu einem Test des Zwischenhochs vom 24. Januar (21.521), des Zwischentiefs vom 3. Februar (21.253) und des Tiefs vom 27. Januar (21.082) kommen könnte.
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