DAX: Schwächer trotz neuer Bestmarke - UBS
Nach dem Anstieg auf das nächste Allzeithoch hat der DAX am Freitag nach unten gedreht und die Sitzung bei 21.787 (-0,5%) beendet. Rückblick: Kleiner Dämpfer zum Wochenschluss – nachdem der deutsche Leitindex die Verluste vom Wochenauftakt in den nachfolgenden Sitzungen wieder aufgeholt hatte und dabei in Richtung 22.000er-Barriere ausgebrochen war, ging es am Freitag erneut in die Gegenrichtung. Zwar konnten die Notierungen direkt nach dem Opening auf das nächste Intraday-Rekordhoch bei 21.945 steigen, schoben sich anschließend aber über weite Strecken seitwärts und sackten kurz vor Handelsschluss schließlich auf das Tagestief bei 21.760 ab.
Ausblick
Mit dem Schlusskurs bei 21.787 hat der DAX auf Wochensicht nur ein kleines Plus von 0,3% realisiert.
Das Long-Szenario
Um wieder an die Aufwärtsdynamik der vorangegangenen Sitzungen anzuknüpfen, müsste der deutsche Leitindex zunächst erneut über das Januar-Top bei 21.801 ausbrechen und den Re-Break mit einem Hochlauf an das aktuelle Allzeithoch bestätigen. Oberhalb von 21.945 wäre dann ein Sprint an, besser noch über die runde 22.000er-Marke möglich. Gelingt der Sprung über dieses Level, wäre der Weg anschließend wieder frei von weiteren Widerständen.
Das Short-Szenario
Kommt es dagegen zu neuerlichen Abgaben und fällt der DAX unter das Tagestief vom Freitag zurück, könnte die offene Kurslücke vom Donnerstag zwischen 21.692 und 21.586 geschlossen werden. Direkt darunter sollte das Zwischenhoch vom 24. Januar bei 21.521 stützend wirken, ehe das Vorwochentief bei 21.253 als mögliche Haltestelle infrage käme. Unterhalb dieses Niveaus würde das Tief vom 27. Januar bei 21.082 mit der 21.000er-Schwelle in den Fokus rücken, bevor es um die offene Kurslücke vom 17. Januar (20.716/20.655) gehen dürfte.
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