Rheinmetall profitiert von Trump-Äußerungen
Die Nato-Staaten werden künftig wahrscheinlich noch mehr für die Verteidigung ausgeben. Der kommende US-Präsident Donald Trumpf macht Druck, auch Nato-Generalsekretär Mark Rutte fordert mehr Engagement. So könnten künftig 3 Prozent des jeweiligen Bruttoinlandsprodukts für die Verteidigung zur Verfügung stehen. Das würde sich entsprechend positiv auf die Geschäfte von Rheinmetall auswirken.
Der Konzern erhält derzeit rund die Hälfte aller Ausgaben des deutschen Verteidigungshaushalts. Steigt dieser an, dürfte auch der Umsatz von Rheinmetall weiter zulegen. Ob dies in gleicher Höhe geschieht, ist jedoch unklar.
Die Analysten der UBS bestätigen das Rating „neutral“ für die Aktien von Rheinmetall. Das Kursziel sehen die Schweizer weiter bei 630,00 Euro.
Die Aktien von Rheinmetall (WKN: 703000, ISIN: DE0007030009, Chart, News) geben 0,6 Prozent auf 645,00 Euro nach. In den vergangenen zwölf Monaten schafft die Aktie ein Plus von 111 Prozent.
Hinweis auf Interessenskonflikt(e): Der / die Autor(in) oder andere Personen aus der 4investors-Redaktion halten unmittelbar Positionen in Finanzinstrumenten / Derivate auf Finanzinstrumente von Unternehmen, die in diesem Beitrag thematisiert werden und deren Kurse durch die Berichterstattung beeinflusst werden könnten: Rheinmetall.
