DAX: Weiter abwärts - UBS
Für den deutschen Leitindex ging es auch zur Wochenmitte weiter abwärts, per Saldo fielen die Blue Chips um 0,2% auf 19.378 zurück. Rückblick: Auch in der dritten Sitzung hintereinander konnte der deutsche Leitindex keine neuen Impulse auf der Oberseite freisetzen. Nachdem die Notierungen bereits zum Opening bei 19.399 ein kleines Minus verbuchen mussten (Vortagsschluss bei 19.422), rutschte das Aktienbarometer im weiteren Verlauf bis auf das Tagestief bei 19.330 ab. Am späten Nachmittag schoben sich die Kurse zwar noch einmal auf das Tageshoch bei 19.465 Zählern, letztlich fielen die Blue Chips zur Schlussglocke aber in die Verlustzone zurück.
Ausblick
Wie schon in den beiden vorangegangenen Sitzungen steckte der deutsche Leitindex auch gestern in der Konsolidierungszone rund um 19.400 Punkte fest.
Das Long-Szenario
Kann der DAX die Negativserie beenden und sich wieder nach oben orientieren, sollte es im ersten Schritt zurück über das September-Top bei 19.492 gehen. Oberhalb dieser Hürde hätten die Notierungen Platz für einen Anstieg an das Top vom 15. Oktober bei 19.634 Punkten. Darüber würde das Allzeithoch vom vergangenen Donnerstag bei 19.675 warten, bevor ein Hochlauf in Richtung 20.000 Punkte Kontur annehmen könnte.
Das Short-Szenario
Auf der Unterseite ist die erste Haltezone dagegen unverändert im Bereich um 19.250 zu finden. Verlieren die Kurse diese Unterstützung, würde die Auffangzone zwischen 19.088 und 19.029 mit der runden 19.000er-Marke ins Blickfeld rücken. Fallen die Blue Chips unter diesen Halt, müsste mit einem Test des bisherigen Monatstiefs bei 18.912 gerechnet werden. Darunter sollte der GD50 (18.904) mit dem Mai-Top bei 18.893 und dem Zwischenhoch vom 28. Mai bei 18.855 stützend wirken, ehe das Juli-Top bei 18.779 als Haltestelle infrage käme.
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