Porsche hofft auf „Endspurt für das Jahr 2024”: China macht Sorgen
Die Porsche AG konnte in den ersten neun Monaten des Jahres 2024 insgesamt 226.026 Fahrzeuge ausliefern, was einem Rückgang von 7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Dieser Rückgang um 7 Prozent ist Unternehmensangaben vom Freitag zufolge auf die eingeschränkte Verfügbarkeit einiger Modelle zurückzuführen, die durch die Einführung neuer Modellgenerationen bedingt sind. Aktuell befinden sich vier der sechs Modellreihen von Porsche im Aus- oder Anlauf, darunter der Panamera, Macan, Taycan und der Porsche 911.
„Mit zunehmender Produktverfügbarkeit blicken wir optimistisch auf den Endspurt für das Jahr 2024”, sagt Detlev von Platen, Vorstand für Vertrieb und Marketing bei der Porsche AG.
Positiv entwickelten sich für die VW-Tochter Porsche die Zahlen in Europa sowie in den Übersee- und Wachstumsmärkten. Hier stiegen die Auslieferungen um 1 Prozent bzw. 3 Prozent. Auf dem deutschen Heimatmarkt verzeichnete Porsche ein Plus von 8 Prozent, während der nordamerikanische Markt mit einem Rückgang von 5 Prozent schwächelte. China hingegen, einer der wichtigsten Märkte für Porsche, verzeichnete mit einem Minus von 29 Prozent einen deutlichen Rückgang, was vor allem auf die eingeschränkte Verfügbarkeit bestimmter Modelle zurückzuführen ist.
Innerhalb der Modellpalette verzeichnete vor allem der Cayenne laut Porsche mit einem Plus von 21 Prozent Zuwächse. Auch die zweitürigen Sportwagen liegen weiterhin über den Vorjahreszahlen.
Die Porsche AG Vorzugs-Aktie (WKN: PAG111, ISIN: DE000PAG9113, Chart, News) notiert im XETRA-Handel bei 70,24 Euro mit 1,24 Prozent im Plus.
