Porsche AG meldet Halbjahreszahlen: Margen unter Druck
Die VW-Tochter Porsche AG hat Eckdaten für das erste Halbjahr 2024 vorgelegt. Der Umsatz ist von 20,43 Milliarden Euro auf 19,46 Milliarden Euro gefallen. Deutlich stärker fällt das Minus beim operativen Ergebnis aus, das der Autobauer mit 3,06 Milliarden Euro beziffert nach 3,86 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum. Porsches operative Marge ist von 18,9 Prozent auf 15,7 Prozent gefallen und wird im zweiten Halbjahr unter Druck bleiben. Für das Gesamtjahr peilt Porsche der neuen Prognose zufolge nur noch 14 bis 15 Prozent an.
Die Porsche AG hatte in dieser Woche ihre Prognose für das Jahr 2024 gesenkt. Man sei derzeit von erheblichen Lieferengpässen in Bezug auf spezielle Aluminiumlegierungen betroffen, meldet der Autobauer am Dienstag. Grund für den Engpass sei die „Überflutung einer Produktionsstätte eines wichtigen europäischen Aluminiumlieferanten”, so die Porsche AG. Dies werde zu Beeinträchtigungen der Produktion führen.
Für 2024 senkt man daher die Umsatzerwartung von 40 bis 42 Milliarden Euro auf 39 bis 40 Milliarden Euro. Im Automobilgeschäft wird die EBITDA-Marge nur noch zwischen 23 und 24 Prozent liegen gegenüber bisher erwarteten 24 bis 26 Prozent. Die Erwartungen für die Netto-Cashflow Marge Automobile senkt die Porsche AG von 8,5 bis 10,5 Prozent auf nun 7 bis 8,5 Prozent. Auch andere Finanzprognosen für 2024 senkt die VW-Tochter.
Die Porsche AG Aktie (WKN: PAG111, ISIN: DE000PAG9113, Chart, News) notiert im Tradegate-Handel bei 70,20 Euro mit 1,21 Prozent im Plus.
