DAX: Leicht erholt zur Wochenmitte - UBS
Für den DAX ging es am gestrigen Mittwoch um 0,4% auf einen Endstand bei 16.945 nach oben. Rückblick: Nachdem der deutsche Leitindex am Dienstag im Sog einer schwachen Wall Street um 0,9% bis auf 16.881 zurückgefallen war, konnten sich die Notierungen gestern wieder leicht erholen. Zwar starteten die heimischen Blue Chips zunächst mit Verlusten (Opening bei 16.873) in den Handel und fielen kurz nach der Eröffnung auf das Tagestief bei 16.857 zurück, im weiteren Verlauf stabilisierten sich die Kurse jedoch zusehends und stiegen in der Spitze bis auf 16.958 Zähler. Zur Schlussglocke notierte der Index schließlich bei 16.945 Punkten.
Ausblick: Aus charttechnischer Sicht steckt der DAX (WKN: 846900, ISIN: DE0008469008, Chart, News) auch nach der gestrigen Sitzung in der Schiebezone knapp unterhalb von 17.000 Zählern fest.
Das Long-Szenario: Mit der Rückkehr über das Zwischenhoch vom 24. Januar bei 16.921 hat der deutsche Leitindex eine erste Hürde gestern bereits hinter sich gelassen. Idealerweise sollten die Notierungen jetzt per Tagesschluss auch über die runde 17.000er-Barriere springen und den Break mit einem Hochlauf an das Tageshoch vom Montag bei 17.043 bzw. das amtierende Rekordhoch bei 17.050 zu bestätigen. Oberhalb des aktuellen Allzeithochs wäre der Weg dann wieder frei von charttechnischen Widerständen.
Das Short-Szenario: Dreht der DAX dagegen erneut nach unten ab, müsste unverändert auf das Tagestief vom Dienstag bei 16.832 Zählern geachtet werden, das zusammen mit dem Tief vom 1. Februar bei 16.822 Punkten sowie der 16.800er-Marke derzeit die erste Haltezone bildet. Eine Etage tiefer käme die kurzfristige 50-Tage-Linie (aktuell bei 16.749) mit dem Top vom 6. Dezember bei 16.727 Punkten als mögliche Unterstützung infrage, bevor es zur Schließung der beiden Kurslücken vom 24. (untere Kante bei 16.627) und vom 22. Januar (untere Kante bei 16.555) kommen könnte.
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