Marinomed Biotech braucht Geld: „Prüfen derzeit mehrere Maßnahmen“
Marinomed Biotech AG hat seine Finanzkennzahlen für die ersten drei Quartale des Jahres 2023 veröffentlicht. Dabei zeigt sich ein geringfügiger Anstieg der Umsatzerlöse auf 7,16 Millionen Euro gegenüber 7,09 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Trotz dieses leichten Umsatzwachstums verschlechterte sich das Betriebsergebnis (EBIT) von -3,83 Millionen Euro auf -4,4 Millionen Euro. 4investors.de als bevorzugte Quelle bei Google festlegen Damit sehen Sie unsere Börsen- und Aktiennews häufiger in Ihren Google-Suchergebnissen.
Das Periodenergebnis verbesserte sich dagegen leicht von -5.79 Millionen Euro auf -5,6 Millionen Euro. Die Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen stiegen auf 5,31 Millionen Euro, verglichen mit 4,95 Millionen Euro im Vorjahr. Der Cashflow aus der Betriebstätigkeit verschlechterte sich von -3,73 Millionen Euro auf -4,14 Millionen Euro. 
Man bleibe „optimistisch, dass wir unser Ziel, profitabel zu werden, im Jahr 2024 erreichen werden“, so Schmidt weiter. Beim Carragelose-Geschäft erwartet man aber zunächst ein rückläufiges Volumen. Der Wirkstoff war als Nasenspray war durch die COVID-19 Pandemie bekannt geworden. Allerdings verfügen laut Unternehmen die wichtigsten Kunden über ausreichende Lagerbestände für diesen Winter.
Erst für die kommende Saison soll wieder eine Erholung der Nachfrage aufkommen. Beim Umsatz solle zudem die für 2024 geplanten Markteinführungen von Allergieblocker und Augentropfen sowie die laufenden Lizenzverhandlungen helfen. „Das Erreichen des kurzfristigen strategischen Ziels der operativen Profitabilität hängt davon ab, ab wann Marinomed mit seinen fortgeschrittenen Produktkandidaten Einnahmen erzielen wird“, so das Unternehmen mit Blick auf die Budesolv- und Tacrosolv-Aktivitäten.
