Infineon-Chef Hanebeck „sehr zuversichtlich” - Kaufempfehlungen von Analysten
Der Chipkonzern Infineon legt Quartalszahlen vor. Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2022/2023 ist der Umsatz von 3,95 Milliarden Euro auf 4,12 Milliarden Euro gestiegen. Das Segmentergebnis beziffert das Unternehmen auf 1,18 Milliarden Euro gegenüber 1,11 Milliarden Euro im Vorjahresquartal - damit steigt die Marge von 28 Prozent auf 28,6 Prozent. Unter dem Strich hat Infineon den Gewinn von 728 Millionen Euro auf 826 Millionen Euro erhöhen können. Je Infineon Aktie entsprich dies einem Anstieg von 0,55 Euro auf 0,63 Euro.
„Unsere Geschäfte rund um Elektromobilität, erneuerbare Energie-Erzeugung und Energieinfrastruktur entwickeln sich stark”, sagt Jochen Hanebeck, Vorstandsvorsitzender von Infineon. „In Konsumgüter-Märkten wie Smartphones, PCs und Haushaltsgeräten ist zwar noch keine Verbesserung erkennbar. Insgesamt sind wir für die weitere Geschäftsentwicklung von Infineon jedoch sehr zuversichtlich. Daher passen wir unsere Erwartungen für Umsatz und Profitabilität im laufenden Geschäftsjahr wie bereits Ende März angekündigt nach oben an”, so der Manager am Donnerstag.
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In ersten Analystenstimmen zu den Zahlen gibt es Lob und Kursziele, die deutlich über dem aktuellen Aktienkurs von Infineon liegen. UBS bezeichnet die Zahlen als stark wie erwartet und bestätigt die Kaufempfehlung für die Infineon Aktie, deren Kursziel bei 49 Euro gesehen wird - beides bleibt unverändert. Man rechnet mit steigenden Konsens-Gewinnschätzungen. Goldman Sachs sieht das Kursziel unverändert bei 48,50 Euro und spricht ebenfalls eine Kaufempfehlung aus.
