Indus: SMA-Gruppe wird abgeschrieben und geht in die „Eigenverwaltung”
Das Beteiligungs-Unternehmen S.M.A. Metalltechnik GmbH & Co. KG sorgt bei der Indus Holding AG für hohe Abschreibungen. „Es ist SMA nicht gelungen, die notwendigen Anpassungen der bestehenden Lieferverträge zu erreichen. Die Geschäftsführung der SMA beantragt deshalb heute die Einleitung eines Eigenverwaltungsverfahrens mit dem Ziel einer Sanierung”, meldet die Aktiengesellschaft aus Bergisch Gladbach am Montag.
Indus wird 61 Millionen Euro auf die SMA-Gruppe abschreiben, erwartet aber im operativen Geschäft eine Ergebnisentlastung: „In 2022 hat SMA bis zum aktuellen Zeitpunkt mehr als die Hälfte der Verluste im Segment Fahrzeugtechnik verursacht. Ab sofort entfallen die weiteren operativen Belastungen durch die SMA”, so die Beteiligungs-Gesellschaft. Allein für November und Dezember machen diese rund 7 Millionen Euro aus.
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Ob es bei der neuen Prognose bleibt, ist aktuell noch offen. „Darin noch nicht berücksichtigt sind mögliche nicht zahlungswirksame Wertminderungen im Wesentlichen der Firmenwerte (Goodwill) anderer Beteiligungsunternehmen, die sich aus dem signifikanten Anstieg der Kapitalkosten in den letzten Wochen sowie den Unternehmensplanungen für 2023 und den Folgejahren ergeben könnten”, so Indus am Montagnachmittag. Aktuell analysiere man, ob weitere Abschreibungen notwendig seien.
