Eisenerzpreis steigt trotz Rekordproduktion der großen Drei deutlich
Der Importpreis für Erz mit einem Eisengehalt von 62% am chinesischen Hafen Tianjin stieg um 2,10 USD oder 4,1% auf 52,90 USD pro Tonne, was Daten von The SteelIndex zufolge den höchsten Stand seit Ende März darstellt. Damit hat sich der Eisenerzpreis seit Erreichen der Tiefststände Anfang April um 13% erholt, liegt aber 2015 bislang weiterhin 25% im Minus, nachdem er sich im vergangenen Jahr fast halbiert hatte.
Dieser Anstieg ist umso beeindruckender, als die großen Drei der Branche – Vale (WKN 897998 / NYSE VALE), Rio Tinto (WKN 852147 / NYSE RIO) und BHP Billiton (WKN 908101 / NYSE BHP) – Dienstag und Mittwoch dieser Woche Rekordproduktionszahlen meldeten. Die bereits erwartete Flut an neuem Eisenerzangebot hat verheerende Auswirkungen auf den Markt, da sich gleichzeitig die Nachfrage aus China, dem größten Rohstoffkonsumenten der Welt, abschwächt.
Der weltweit größte Eisenerzproduzent Vale verkaufte im ersten Quartal 77,4 Mio. Tonnen des Rohstoffs, was einen Anstieg von 4,5% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bedeutet. Es wird davon ausgegangen, dass Vale dieses Jahr 340 Mio. Tonnen Eisenerz verschifft und damit über 20 Mio. Tonnen mehr als 2014. Nachdem Vale zunächst die Expansion der australischen Konkurrenz auf dem Höhepunkt des Booms verschlafen hatte, holt der brasilianische Konzern nun schnell auf und will langfristig mehr als 400 Mio. Tonnen Eisenerz pro Jahr fördern.
Vales Ergebnisse wurden nur Stunden nach der Bekanntmachung von BHP Billiton veröffentlicht, dass man im ersten Quartal 2015 59 Mio. Tonnen Eisenerz produziert habe. Das ist ein Anstieg von fast 20% im Vergleich zu den ersten drei Monaten 2014 und von 5% gegenüber dem Vorquartal. Der australische Konzern hob daraufhin seine Produktionsprognose für das Geschäftsjahr bis Ende Juni auf 250 Mio. Tonnen an.
Auch BHP Billiton will trotz des bereits hohen Angebots an Eisenerz seine Produktion weiter steigern und innerhalb von zwei Jahren einen Ausstoß von 290 Mio. Tonnen des Rohstoffs erreichen. Eisenerz macht mehr als die Hälfte der Gewinne des Konzerns aus.
Bereits am Dienstag hatte Rio Tinto gemeldet, dass die Produktion des ersten Quartals zwar hinter den Erwartungen zurückgeblieben, aber im Vergleich zu den ersten drei Monaten 2014 dennoch um 12% auf 74,7 Mio. Tonnen gestiegen sei. Rio Tinto liegt im Plan, um dieses Jahr einen Eisenerzausstoß von 330 Mio. Tonnen zu erreichen. Das wären 35 Mio. Tonnen mehr als 2014. Bis 2017 will der zweitgrößte Eisenerzproduzent der Welt seinen Ausstoß auf 360 Mio. Tonnen steigern.
Die drei Branchengiganten waren in der Lage, kleinere Produzenten zu verdrängen, da sie ihre Kosten senken und die Vorteile des hohen Produktionsvolumens ausreizen konnten. Rio Tinto teilte mit, dass die Cashkosten pro Tonne mittlerweile nur noch bei 18 USD pro Tonne liegen, während BHP Billiton erklärte, es sei gelungen, die Kosten unter 20 USD pro Tonne zu drücken, was eine Einsparung von 30% über die vergangenen sechs Monate bedeutet. Auch Vale ist dabei, die Kosten pro Tonne Eisenerz auf weniger als 20 USD zu senken.
Dieser Anstieg ist umso beeindruckender, als die großen Drei der Branche – Vale (WKN 897998 / NYSE VALE), Rio Tinto (WKN 852147 / NYSE RIO) und BHP Billiton (WKN 908101 / NYSE BHP) – Dienstag und Mittwoch dieser Woche Rekordproduktionszahlen meldeten. Die bereits erwartete Flut an neuem Eisenerzangebot hat verheerende Auswirkungen auf den Markt, da sich gleichzeitig die Nachfrage aus China, dem größten Rohstoffkonsumenten der Welt, abschwächt.
Der weltweit größte Eisenerzproduzent Vale verkaufte im ersten Quartal 77,4 Mio. Tonnen des Rohstoffs, was einen Anstieg von 4,5% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bedeutet. Es wird davon ausgegangen, dass Vale dieses Jahr 340 Mio. Tonnen Eisenerz verschifft und damit über 20 Mio. Tonnen mehr als 2014. Nachdem Vale zunächst die Expansion der australischen Konkurrenz auf dem Höhepunkt des Booms verschlafen hatte, holt der brasilianische Konzern nun schnell auf und will langfristig mehr als 400 Mio. Tonnen Eisenerz pro Jahr fördern.
Vales Ergebnisse wurden nur Stunden nach der Bekanntmachung von BHP Billiton veröffentlicht, dass man im ersten Quartal 2015 59 Mio. Tonnen Eisenerz produziert habe. Das ist ein Anstieg von fast 20% im Vergleich zu den ersten drei Monaten 2014 und von 5% gegenüber dem Vorquartal. Der australische Konzern hob daraufhin seine Produktionsprognose für das Geschäftsjahr bis Ende Juni auf 250 Mio. Tonnen an.
Auch BHP Billiton will trotz des bereits hohen Angebots an Eisenerz seine Produktion weiter steigern und innerhalb von zwei Jahren einen Ausstoß von 290 Mio. Tonnen des Rohstoffs erreichen. Eisenerz macht mehr als die Hälfte der Gewinne des Konzerns aus.
Bereits am Dienstag hatte Rio Tinto gemeldet, dass die Produktion des ersten Quartals zwar hinter den Erwartungen zurückgeblieben, aber im Vergleich zu den ersten drei Monaten 2014 dennoch um 12% auf 74,7 Mio. Tonnen gestiegen sei. Rio Tinto liegt im Plan, um dieses Jahr einen Eisenerzausstoß von 330 Mio. Tonnen zu erreichen. Das wären 35 Mio. Tonnen mehr als 2014. Bis 2017 will der zweitgrößte Eisenerzproduzent der Welt seinen Ausstoß auf 360 Mio. Tonnen steigern.
Die drei Branchengiganten waren in der Lage, kleinere Produzenten zu verdrängen, da sie ihre Kosten senken und die Vorteile des hohen Produktionsvolumens ausreizen konnten. Rio Tinto teilte mit, dass die Cashkosten pro Tonne mittlerweile nur noch bei 18 USD pro Tonne liegen, während BHP Billiton erklärte, es sei gelungen, die Kosten unter 20 USD pro Tonne zu drücken, was eine Einsparung von 30% über die vergangenen sechs Monate bedeutet. Auch Vale ist dabei, die Kosten pro Tonne Eisenerz auf weniger als 20 USD zu senken.

Analysten