Brasilien erhält neues Bergbaugesetz
46 Jahre lang hat sich das Bergbaugesetz in Brasilien nicht wesentlich verändert. Jetzt wird eine neue Version vorgelegt, die Auswirkungen sind noch unklar.
Möglicherweise noch heute stellt die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff ein neues Bergbaugesetz vor. Seit 2009 arbeiten Experten an einer neuen Version des zuletzt 1967 aufgelegten Gesetzes. Dass die Zeiten sich geändert haben und die alte Version angepasst werden muss, ist bei allen Beteiligten unbestritten. Doch die ersten Arbeiten für das neue Gesetz fallen noch in eine Zeit, da die Gewinne der Bergbaubranche sprudelten. 2009 war die Welt noch eine andere, inzwischen drehen Bergbaugesellschaften jeden Dollar zwei Mal um.
Ob das Gesetz auch die neuen Zeichen der Zeit erkannt hat, ist unklar. Manch ein Beobachter verweist darauf, dass Dilma Rousseff vor der Übernahme der Präsidentschaft schon an einem neuen Öl- und Stromgesetz mitgewirkt hat. In der Folge haben sich die Kosten deutlich erhöht, die Umsätze der Konzerne sind gesunken, die Aktienkurse wurden belastet. Es gibt Gerüchte, dass auch das neue Gesetz nicht unbedingt industriefreundlich ausfällt.
Doch die Präsidentin braucht die internationalen Konzerne und Investoren im Land, sie kann sie nicht verprellen. Die jüngsten sozialen Unruhen machen deutlich, dass die Bevölkerung eine Veränderung der Situation befürwortet. Der Bergbau kann durch neue Arbeitsplätze dabei helfen. Daher vermuten viele, dass die neuen Regeln eine Brücke zwischen allen Beteiligten bauen werden, dass sie moderater als befürchtet ausfallen könnten. Demnach sollen die Bergbauroyalties nur auf 4 Prozent verdoppelt werden, um Investoren nicht zu verschrecken oder gar aus dem Land zu vertreiben.
Es soll ferner eine Bergbauagentur entstehen, die sich um die Belange der Branche kümmern soll, zudem sollen Bergbaurechte versteigert werden. In Brasilien gibt es die Regelung, dass nur die Regierung über die Rohstoffe entscheiden kann, die unter der Erdoberfläche liegen, die Besitzer des Landes haben darauf keinen Einfluss. Besitzer von Lizenzen sollen mit der Exploration starten, ansonsten könnten sie ihre Rechte verlieren. Die Regierung will also aufs Tempo drücken.
Seit mehr als einem Jahr hat die Regierung jedoch keine neuen Lizenzen mehr vergeben. Man wollte das neue Gesetz abwarten. Dies hat die Arbeiten der gesamten Bergbaubranche negativ beeinflusst, teils ist es zu einem Stillstand gekommen. Das neue Gesetz wird demnach auf jeden Fall für eine Aufbruchstimmung sorgen, nimmt es doch eine gewisse Unsicherheit weg, so dass Konzerne wieder besser planen können – wenn die Rahmenbedingungen stimmen.
Möglicherweise noch heute stellt die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff ein neues Bergbaugesetz vor. Seit 2009 arbeiten Experten an einer neuen Version des zuletzt 1967 aufgelegten Gesetzes. Dass die Zeiten sich geändert haben und die alte Version angepasst werden muss, ist bei allen Beteiligten unbestritten. Doch die ersten Arbeiten für das neue Gesetz fallen noch in eine Zeit, da die Gewinne der Bergbaubranche sprudelten. 2009 war die Welt noch eine andere, inzwischen drehen Bergbaugesellschaften jeden Dollar zwei Mal um.
Ob das Gesetz auch die neuen Zeichen der Zeit erkannt hat, ist unklar. Manch ein Beobachter verweist darauf, dass Dilma Rousseff vor der Übernahme der Präsidentschaft schon an einem neuen Öl- und Stromgesetz mitgewirkt hat. In der Folge haben sich die Kosten deutlich erhöht, die Umsätze der Konzerne sind gesunken, die Aktienkurse wurden belastet. Es gibt Gerüchte, dass auch das neue Gesetz nicht unbedingt industriefreundlich ausfällt.
Doch die Präsidentin braucht die internationalen Konzerne und Investoren im Land, sie kann sie nicht verprellen. Die jüngsten sozialen Unruhen machen deutlich, dass die Bevölkerung eine Veränderung der Situation befürwortet. Der Bergbau kann durch neue Arbeitsplätze dabei helfen. Daher vermuten viele, dass die neuen Regeln eine Brücke zwischen allen Beteiligten bauen werden, dass sie moderater als befürchtet ausfallen könnten. Demnach sollen die Bergbauroyalties nur auf 4 Prozent verdoppelt werden, um Investoren nicht zu verschrecken oder gar aus dem Land zu vertreiben.
Es soll ferner eine Bergbauagentur entstehen, die sich um die Belange der Branche kümmern soll, zudem sollen Bergbaurechte versteigert werden. In Brasilien gibt es die Regelung, dass nur die Regierung über die Rohstoffe entscheiden kann, die unter der Erdoberfläche liegen, die Besitzer des Landes haben darauf keinen Einfluss. Besitzer von Lizenzen sollen mit der Exploration starten, ansonsten könnten sie ihre Rechte verlieren. Die Regierung will also aufs Tempo drücken.
Seit mehr als einem Jahr hat die Regierung jedoch keine neuen Lizenzen mehr vergeben. Man wollte das neue Gesetz abwarten. Dies hat die Arbeiten der gesamten Bergbaubranche negativ beeinflusst, teils ist es zu einem Stillstand gekommen. Das neue Gesetz wird demnach auf jeden Fall für eine Aufbruchstimmung sorgen, nimmt es doch eine gewisse Unsicherheit weg, so dass Konzerne wieder besser planen können – wenn die Rahmenbedingungen stimmen.

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