centrotherm photovoltaics: Insolvenzplan genehmigt
Gläubiger und Aktionäre haben dem Insolvenzplan von centrotherm photovoltaics zugestimmt. Dies geschah mit großer Mehrheit. Damit kann, sobald das Amtsgericht Ulm dies bestätigt, das Insolvenzverfahren aufgehoben werden. Somit ist eine entscheidende Hürde zur Sanierung genommen, so die Gesellschaft.
Alle etwa 1.000 Arbeitsplätze bleiben erhalten, auch bestehen Chancen, dass Gläubiger ihre gesamten Forderungen realisieren können. Die Forderungen sollen in Aktien umgewandelt werden, die ist Teil des Sanierungsplans.
Zunächst soll es einen Kapitalschnitt geben, danach folgt eine Sachkapitalerhöhung. Nach diesen Maßnahmen halten Altaktionäre noch 20 Prozent aller Aktien, die Gläubiger besitzen dann 80 Prozent der Papiere.
Die bisherigen Vorstände Dirk Stenkamp, Peter Fath und Thomas Riegler werden das Gremium verlassen. Fath wird in anderer Funktion weiter für centrotherm tätig sein. Riegler wird zunächst als Berater für die Süddeutschen arbeiten.

