LEG Immobilien: IPO startet – Whitehall und Goldman Sachs machen Kasse
Der erste große Börsengang am Frankfurter Aktienmarkt steht in den Startlöchern. LEG Immobilien will im Rahmen eines IPO inklusive Mehrzuteilungsoption bis zu 30,5 Millionen Anteilsscheine bei Anlegern unterbringen. Dem Unternehmen fließt vom Emissionserlös allerdings nicht zu – die Papiere stammen sämtlich aus den Tresoren der bisherigen Anteilseigner. Eine Kapitalerhöhung zum IPO wird es nicht geben. Die Anteile stammen vor allem von der Saturea B.V., die zu Whitehall Private Equity Fonds sowie Goldman Sachs gehört, die damit Kasse machen und die Mehrheit abgeben. „Der Anteil des Streubesitzes an LEG wird bei vollständiger Platzierung der angebotenen Aktien inklusive der möglichen Mehrzuteilung mit insgesamt 30.453.980 Aktien 57,5 Prozent betragen“, so das Unternehmen.
LEG peilt eine Preisspanne zwischen 41 Euro und 47 Euro an, womit der Börsengang bis zu 1,43 Milliarden Euro Volumen hat. Am Montag soll der Börsengang offiziell starten, die Zeichnungsfrist läuft vom 21. Januar bis zum 31. Januar. Der erste Handelstag an der Börse soll der 1. Februar sein.

