Q-Cells: Verkauf perfekt – Sargdeckel für Übernahmespekulation
Laut Mitteilung von Q-Cells hat die Gläubigerversammlung des Unternehmens dem Verkauf von wesentlichen Teilen des operativen Geschäftes an die koreanische Hanwha zugestimmt. Gläubiger des Unternehmens können auf Basis des Verkaufes nun damit rechnen, dass man mindestens 20 Prozent der Forderungen ausgezahlt bekommt.
Für die Aktionäre bedeutet dies einen Totalverlust, was das Unternehmen bereits wiederholt betont hat. „Es wird - nochmals - darauf hingewiesen, dass die Aktionäre der Q-Cells SE aus den Erlösen des M+A-Prozesses weder Ausschüttungen noch sonstige, nennenswerte Vermögensvorteile erhalten werden“, heißt es am Mittwochnachmittag erneut von Seiten der Bitterfelder am Mittwoch. Es ist der erwartete Sargdeckel auf der jüngsten Übernahmespekulation um Q-Cells, die den Aktienkurs des Unternehmens phasenweise hat deutlich nach oben schießen lassen. Für das Unternehmen wurde gegen 15 Uhr noch eine Marktkapitalisierung von rund 26 Millionen Euro bezahlt – die Aktie hat mit der nun getroffenen Entscheidung heftiges Abwärtspotenzial.
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