Q-Cells: Ist der Absturz trotz Pleitegefahr erst einmal vorbei?
Nachdem Q-Cells in der vergangenen Woche unter anderem berichtete, dass das Eigenkapital komplett verloren gegangen ist, kam es zu einem nochmaligen deutlichen Absturz des Pennystocks. Der versuchte sich zuvor oberhalb von 0,46/0,48 Euro an einer Bodenbildung. Mit dem Kursrutsch vom Dienstag und Mittwoch auf bis zu 0,358 Euro wurde diese Hoffnung aber ad acta gelegt.
Aus charttechnischer Sicht bleibt die bearishe Lage intakt, obwohl sich Q-Cells in der zweiten Wochenhälfte oberhalb von 0,358 Euro stabilisieren konnte. Zu einem Pullback an die unterschrittene wichtige Chartzone oberhalb von 0,46/0,48 ist es bislang aber nicht gekommen. Mit 0,41 Euro zeigt sich das Hoch vom Donnerstag deutlich unterhalb dieser Marke. Gelingt Q-Cells der Sprung über 0,41 Euro, könnte allerdings eine solche Pullback-Bewegung entstehen.
Trader sollten sich hiervon aber nicht irritieren lassen und weiter die immensen fundamentalen Risiken im Blick behalten. Über Q-Cells schwebt weiter das Damoklesschwert der Insolvenz, die den Konzern im Februar ereilen könnte, wenn eine Wandelanleihe fällig wird – diese dürfte das Unternehmen nicht komplett und pünktlich tilgen können. Kann man sich nicht mit Investoren einigen, droht die Pleite.
Zum Chart der Aktie von Q-Cells: hier klicken.

