Direct Line (IPO): Versicherungskonzern hat Börsenpläne
Bis 2013 könnte Direct Line an die Börse gehen. Grund ist eine Entscheidung der Europäischen Union. Demnach muss sich die Mutter von Direct Line, die Royal Bank of Scotland, bis 2013 von der Gesellschaft trennen. Ein Börsengang ist dabei die wahrscheinlichste Lösung.
Der Kfz-Onlineversicherer verwaltet mehr als 0,83 Millionen Versicherungsverträge. 350 Mitarbeiter betreuen dabei mehr als 400.000 Kunden. Nach eigenen Angaben ist der Konzern damit die drittgrößte KFZ-Direktversicherung in Deutschland. 2010 stiegen die Brutto-Beitragseinnahmen um fast 7 Prozent auf 150,6 Millionen Euro an. Der Gewinn lag bei 0,7 Millionen Euro, im Jahr zuvor wurde noch ein klarer Verlust von 4,7 Millionen Euro ausgewiesen.
Direct Line hat seinen Hauptsitz in Teltow nahe Berlin. Gegründet wurde der Börsenaspirant 1996.

