GSW Immobilien (IPO): Vor Ostern wird es ernst
Am 15. April wird GSW Immobilien an die Börse gehen. Die Erstnotiz findet im Prime Standard in Frankfurt statt. Die Aktien des Unternehmens können vom 1. April bis zum 13. April gezeichnet werden. Die Preisspanne liegt zwischen 19,00 Euro und 23,00 Euro.
Angeboten werden beim Börsengang insgesamt rund 21,4 Millionen Aktien. Davon stammen bis zu 6,05 Millionen Aktien aus einer Kapitalerhöhung, bis zu 16,4 Millionen Papiere werden von Altaktionären abgegeben. Wie viele Aktien genau via Kapitalerhöhung ans Parkett kommen, hängt vom Ausgabepreis ab. Die Gesellschaft will rund 115 Millionen Euro in die Kasse bekommen. Daher entspricht die Summe alle möglicherweise zur Verfügung stehenden Aktien nicht der Zahl der abzugebenden Papiere. Hier gibt es eine beabsichtigte Differenz von rund 1 Million Aktien.
Eine zusätzliche Mehrzuteilungsoption besteht aus etwa 3,21 Millionen Papieren. Das Bruttoemissionsvolumen liegt somit zwischen 406,6 Millionen Euro und 566,0 Millionen Euro.
Mit dem frischen Kapital will GSW weiter wachsen. In den kommenden zwei Jahren möchte die Gesellschaft bis zu 6.000 Wohnungen in Berlin kaufen. Rund 40 Millionen Euro des Emissionserlöses sollen für Steuerverbindlichkeiten genutzt werden. Künftig will GSW eine Dividende von etwa 65 Prozent des Funds From Operations ausschütten.
GSW hält ein Portfolio von etwa 48.800 Wohnungen. Außerdem werden 15.800 Wohnungen und Gewerbeeinheiten verwaltet. Fokus der Aktivitäten ist Berlin.
Begleitet wird der Börsengang von der Deutschen Bank und Goldman Sachs.

