Porsche: US-Justiz mit sehr guten Nachrichten
Ein US-Gericht hat die Schadenersatzklagen verschiedener Gruppen gegen Porsche abgewiesen. Dabei ging es um den Kauf von VW-Aktien durch Porsche vor zwei Jahren. Die Kläger, die Hedgefonds Elliott Associates und Black Diamond, glaubten, dass ihnen dadurch ein Schaden von mehr als 2 Milliarden Dollar entstanden sei.
Der U.S. District Court for the Southern District of New York hat aber einem Klageabweisungsantrag wegen Unzulässigkeit, der von Porsche gestellt wurde, voll entsprochen. Nach Meinung des Gerichts finden die bundesstaatlichen US-Wertpapiergesetze in diesem Fall keine Anwendung. Auch die Klagen gegen die früheren Porsche-Manager Wendelin Wiedeking und Holger Härter wurden abgewiesen.
Die Kläger haben 30 Tage Zeit, um beim U.S. Court of Appeals for the Second Circuit Berufung einzulegen.
