Bayer: Sondereffekte belasten Ergebnisentwicklung
Der Bayer-Konzern meldet für das zweite Quartal dieses Jahres einen Umsatzanstieg um 14,6 Prozent auf 9,18 Milliarden Euro. Mehr als 5 Prozentpunkte des Anstiegs gehen auf die Entwicklungen bei den Wechselkursen zurück. Auf EBITDA-Basis habe man vor Sondereinflüssen mit 1,92 Milliarden Euro rund 8,6 Prozent mehr verdient als im Vorjahreszeitraum, meldet das Unternehmen am Donnerstag. „Hierzu haben vor allem der erfreuliche Geschäftsverlauf bei MaterialScience und Consumer Health sowie positive Währungseffekte beigetragen“, melden die Leverkusener. Auf EBIT-Basis wird ein Gewinnanstieg um 14,4 Prozent auf 1,26 Milliarden Euro ausgewiesen. Unter dem Strich steht allerdings ein leichter Gewinnrückgang von 532 Millionen Euro auf 525 Millionen Euro. Belastungen in Höhe von mehr als einer viertel Milliarde Euro aufgrund von Sondereinflüssen sind für die Entwicklung verantwortlich.
Für den Rest des Jahres rechnet Bayer mit einer verringerten Dynamik der weltweiten Wirtschaft. Bereinigt will der Konzern den Umsatz um mehr als 5 Prozent erhöhen. Das EBITDA vor Sondereinflüssen soll auf mehr als 7 Milliarden Euro steigen. Bereinigt soll der Überschuss je Aktie um mehr als 15 Prozent steigen.

