Infineon: Was nicht steigt, das fällt eben
„Was nicht steigt, das fällt eben“. Eine banale Börsenweisheit zeigt sich am Mittwochmorgen bei Infineon. Die Aktie des DAX-notierten Chipherstellers hat sich in den Tagen zuvor vergeblich um den wichtigen Ausbruch über den Widerstandsbereich 4,00/4,09 Euro bemüht. Auch gute Zahlenvorlagen von Intel & Co. halfen nicht, den Ausbruch zu vollziehen. Stattdessen fiel das Papier zuletzt bereits zurück und testete die Zone um die 20-Tage-Linie. Bei 3,72/3,73 Euro hat sich eine Unterstützung für das kurzfristige Zeitfenster gebildet, die auch am Mittwoch im Fokus steht. In der ersten Handelsstunde wurde der Bereich getestet, bislang hat die Zone gehalten. Fällt Infineon unter diesen Bereich und bestätigend unter das alte Top bei 3,67 Euro, könnte die Unterstützungszone oberhalb von 3,39/3,46 Euro nächster Halt sein.
Neue Nachrichten sind am Mittwoch zu Infineon nicht zu verzeichnen, nachdem die zum Verkauf stehende Wireless-Sparte des Konzerns am Dienstag eine Übernahme in den USA gemeldet hat.
