Medios will EBITDA bis 2031 auf 170 Millionen Euro verdoppeln
Medios setzt sich mit seiner neuen Strategie „Medios Next Level“ langfristige Wachstumsziele. Bis 2031 soll der Konzernumsatz von 2,1 Milliarden Euro im Jahr 2025 auf rund 3,1 Milliarden Euro steigen. Rund 700 Millionen Euro des Zuwachses sollen aus organischem Wachstum und etwa 300 Millionen Euro aus Übernahmen im Compounding-Geschäft kommen. Das bereinigte EBITDA soll sich von 87 Millionen Euro im Jahr 2025 auf rund 170 Millionen Euro nahezu verdoppeln, womit Medios für 2031 eine Marge von etwa 5,5 Prozent anstrebt.
Künftig konzentriert sich Medios auf die beiden operativen Segmente Specialty Pharma Supply und Compounding. Das margenstärkere Compounding soll zum zentralen Ergebnistreiber ausgebaut werden, während Specialty Pharma Supply vor allem Cashflow liefern soll. „Wir konzentrieren uns auf unser Kerngeschäft und geben jedem Geschäftsbereich einen klaren Auftrag. Specialty Pharma Supply sorgt für Widerstandsfähigkeit, stabile Margenprofile sowie Liquiditätszuflüsse; gezielte Investitionen in Compounding stärken unser margenstärkeres Kerngeschäft”, sagt Thomas Meier, CEO der Medios AG.
Zu dieser Strategie gehört auch die geplante Mehrheitsübernahme von Caesar & Loretz, durch die Medios seine Position bei Wirk- und Hilfsstoffen für die Arzneimittelherstellung ausbauen will. Für weitere Zukäufe sieht Medios bis 2031 einen kumulierten finanziellen Spielraum von rund 325 Millionen Euro. „Unsere solide Bilanz bietet uns dank eines niedrigen Nettoverschuldungsgrads hohe finanzielle Flexibilität”, so Stefan Bauerreis, CFO der Medios AG.
Die intern gesetzte Obergrenze für das Verhältnis von Nettoverschuldung zu EBITDA liegt laut Medios bei 2,0. Im ersten Halbjahr 2026 betrug der Wert 1,32. Neben Investitionen und Akquisitionen stellt das Unternehmen künftig auch Kapitalrückführungen an die Aktionäre in Aussicht, wobei Aktienrückkäufe angesichts der aktuellen Börsenbewertung als bevorzugte Option bezeichnet werden.
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