Rheinmetall: Kursziele geraten unter Druck
Die Zahlen von Rheinmetall zum zweiten Quartal stehen am 6. August an. Nach dem Baustopp der F126-Fregatten wird ein Ziel für das zweite Quartal nicht mehr realisierbar sein. Der Auftragseingang sowie das Volumen neu abgeschlossener Rahmenverträge wird unter der eigentlich angekündigten Marke von 20 Milliarden Euro bleiben. Jetzt dürfte der Fokus eher auf dem Umsatz liegen. Hier wird allgemein mit einem klaren Plus gerechnet. 4investors.de als bevorzugte Quelle bei Google festlegen Damit sehen Sie unsere Börsen- und Aktiennews häufiger in Ihren Google-Suchergebnissen.
Die Analysten der Deutschen Bank stehen der Aktie trotz der jüngsten Entwicklungen positiv gegenüber. Sie bestätigen die Kaufempfehlung für die Papiere von Rheinmetall. Das Kursziel für den DAX-Titel stand bisher bei 2.100,00 Euro. Es sinkt in der neuen Studie auf 1.800,00 Euro.
Das jüngste Kursminus ist für die Analysten zu hoch ausgefallen. Dadurch ergeben sich interessante Einstiegsmöglichkeiten für Investoren.
Auch die Analysten von Barclays nehmen ihr Kursziel zurück. Hier geht es von 2.035,00 Euro auf 2.000,00 Euro nach unten, das Votum „overweight“ wird bestätigt.
Die Experten erwarten im zweiten Quartal ein Umsatzplus von 59 Prozent auf rund 3,1 Milliarden Euro. Das Fregatten-Aus sollte den Auftragseingang beeinflussen, sich aber nicht auf die Jahresprognose auswirken.
Für die Experten von J.P. Morgan bleibt es beim Rating „neutral“ für die Defence-Aktie. Das Kursziel nehmen die Amerikaner von 1.500,00 Euro auf 1.350,00 Euro zurück. Auch die Gewinnerwartungen für die kommenden Jahre werden reduziert.
Die Aktien von Rheinmetall verlieren 1,5 Prozent auf 1.098,40 Euro. In den vergangenen zwölf Monaten hat die Aktie 35 Prozent verloren.

