Lufthansa: Hochstufung der Aktie in der Krise
Im vierten Quartal steigert die Lufthansa das EBIT um 3 Prozent auf 480 Millionen Euro. Damit wird der Konsens um 4 Prozent übertroffen. Im neuen Jahr rechnet die Fluggesellschaft mit einem klaren Anstieg beim EBIT. Der Konsens glaubt an ein Plus von 19 Prozent. Hier wurden die Auswirkungen des Kriegs im Mittleren Osten aber noch nicht berücksichtigt, zudem auch die Kerosinpreis derzeit ansteigen.
Die Analysten der Deutschen Bank bestätigen die Halteempfehlung für die Aktien der Lufthansa. Das Kursziel sehen die Experten weiter bei 8,60 Euro.
Die Bewertung der Aktie liegt derzeit klar unter dem historischen Durchschnitt. Das KGV 2026e steht bei 6,2.
Die Analysten von Bernstein bestätigen unterdessen das Rating „market perform“ für die Aktien der Lufthansa. Hier wird das Kursziel von 7,75 Euro auf 9,20 Euro erhöht. Die Experten sehen die Lufthansa als recht gut positioniert an, um die Probleme des Kriegs am Persischen Golf zu meistern. Die Analyse ist Teil einer Branchenstudie. Das neue Kursziel geht auf die aktuellen Zahlen der Lufthansa zurück.
Von Barclays gibt es eine Hochstufung für die LH-Papiere. Das Rating steigt von „underweight“ auf „equal weight“ an. Gleichzeitig legt das Kursziel von 7,60 Euro auf 8,00 Euro zu. Die Analysten glauben nicht, dass die Kerosinpreise dauerhaft so hoch bleiben. Sobald die Angriffe im Iran weniger werden, sollte sich die Preissituation wieder beruhigen.
Die Aktien der Lufthansa (WKN: 823212, ISIN: DE0008232125, Chart, News) verlieren 5,0 Prozent auf 7,712 Euro. In den vergangenen vier Wochen hat die Aktie fast 18 Prozent nachgegeben. Blickt man zwölf Monate zurück, kommt man auf ein Plus von 3 Prozent.
