FMC: Ein genauer Blick in Richtung USA
Der Markt rechnet 2025 bei Fresenius Medical Care (FMC) mit einem Umsatz von 19,6 Millairden Euro und einem EBIT von rund 1,8 Milliarden Euro. Im Modell der Analysten von mwb research stehen 19,7 Milliarden Euro bzw. 1,7 Milliarden Euro.
Für das neue Jahr prognostiziert der Markt einen Umsatz von 20,1 Milliarden Euro und ein EBIT von etwa 2,0 Milliarden Euro. Hier steht die Expertenschätzung bei 20,08 Milliarden Euro bzw. 1,85 Milliarden Euro. Allgemein wird 2026 als Übergangsjahr angesehen. Das Einsparprogramm sollte sich positiv auf die Effizienz auswirken.
Unsicherheiten existieren weiter aufgrund der Entwicklung in den USA. Man kann nicht genau sagen, wie sich dort die Dialysebehandlung entwickeln wird. Zuletzt haben Grippewellen für weniger Patienten gesorgt. Derzeit werden die dortigen Wachstumsziele vermutlich verfehlt. Unklar ist, ob dies ein zeitlich begrenzter Effekt ist oder ob eine höhere Sterblichkeitsrate sich entsprechend negativ auf die Zahl der versorgten Patienten auswirken wird.
Auch der schwache Dollar belastet die Zahlen. 74 Prozent des Umsatzes generiert FMC in Amerika.
Die Analysten belassen es bei ihrer Kaufempfehlung für die Aktien von FMC. Das Kursziel bleibt bei 47,00 Euro.
Das KGV 2026e steht bei 12. Damit wirkt die Aktie nicht teuer. Unterstützung findet das Papier zudem im laufenden Aktienrückkaufprogramm. Es fehlen aber momentan die operativen Katalysatoren.
Die Experten rechnen 2026 mit einem Gewinn je Aktie von 3,20 Euro (alt: 3,18 Euro). 2027 soll es ein Plus von 3,18 Euro (alt: 3,19 Euro) geben.
Am 24. Februar wird FMC neue Zahlen präsentieren.
Die Aktien von FMC (WKN: 578580, ISIN: DE0005785802, Chart, News) gewinnen 0,9 Prozent auf 38,23 Euro. In den vergangenen zwölf Monaten kommt das Papier auf ein Minus von 20 Prozent.
