Mister Spex bestätigt Prognose 2025 und Fokus auf Profitabilität
Die Mister Spex SE hat die Prognose für das Geschäftsjahr 2025 bestätigt. Nach vorläufigen und ungeprüften Zahlen sank der Nettoumsatz um 18 Prozent auf rund 178 Millionen Euro und lag damit im unterem Bereich der kommunizierten Bandbreite von -10 bis -20 Prozent. Der Rückgang resultierte nach Angaben des Berliner Unternehmens vom Montag vor allem aus der Anpassung des Store-Portfolios sowie der Reduzierung rabattgetriebener Aktionen. Das flächenbereinigte Like-for-like-Umsatzwachstum betrug 8 Prozent. Der Kassenbestand bei Mister Spex belief sich zum Jahresende auf rund 56 Millionen Euro.
Die EBIT-Marge von Mister Spex lag im unteren Bereich der prognostizierten Spanne von minus 5 bis minus 15 Prozent. Einen konkreten Wert nennt man heute nicht. Begründet wird dies unter anderem mit Investitionen im Rahmen des Restrukturierungsprogramms SpexFocus, das mit dem Abschluss des Geschäftsjahres 2025 umgesetzt wurde. Der strategische Fokus auf höherwertige Produkte führte zu einem Anstieg des durchschnittlichen Bestellwerts für Korrektionsbrillen um 20 Prozent, der gesamte durchschnittliche Bestellwert erhöhte sich um 13 Prozent.
„Wir haben Profitabilität und Servicequalität klar über kurzfristiges Umsatzvolumen gestellt. Die Stabilität unseres deutschen Store-Geschäfts und die anhaltende Verschiebung hin zu höherwertigen Korrektionsbrillen bestätigen, dass unsere strategische Ausrichtung greift”, so Tobias Krauss, CEO von Mister Spex.
Der Ausblick für das Geschäftsjahr 2026 wird am 26. März 2026 gemeinsam mit dem Geschäftsbericht veröffentlicht.
Die Mister Spex Aktie (WKN: A3CSAE, ISIN: DE000A3CSAE2, Chart, News) notiert bei 1,50 Euro mit 13,21 Prozent im Plus.
