Hella: Eine selbstverschuldete Krise

Bild und Copyright: Hella.

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23.09.2021 13:34 Uhr - Autor: Johannes Stoffels  Johannes Stoffels auf Twitter auf Twitter 

Hella hat eine Umsatz- und Gewinnwarnung für das laufende Geschäftsjahr ausgesprochen. Der Umsatz soll zwischen 6,0 Milliarden Euro und 6,5 Milliarden Euro liegen. Zuvor hatte man mit 6,6 Milliarden Euro bis 6,9 Milliarden Euro gerechnet. Die bereinigte EBIT-Marge wird nicht die erhofften 8 Prozent sondern 5 Prozent bis 7 Prozent erreichen. Die Versorgungsengpässe bei Elektronikkomponenten machen Hella zu schaffen.

Die Analysten der Nord LB vermuten, dass auch andere Unternehmen aus der Branche früher oder später eine Gewinnwarnung publizieren werden. Das Fehlen von Chips und anderen Komponenten belastet die Autoproduzenten aber auch die Zulieferer. Immer wieder kommt es zu Stillständen bei der Produktion. Im zweiten Halbjahr dürften daher mehrere Millionen Autos nicht gebaut werden.

Die Krise ist teils selbst verschuldet, da man zuletzt aufgrund von Corona zurückhaltend bestellt hat. In den kommenden Jahren dürfte man aber einen Nachholeffekte sehen, da viele Käufe einfach nur verschoben werden (müssen).

Für die Aktien von Hella bleibt es bei der Halteempfehlung der Analysten. Das Kursziel liegt weiter bei 60,96 Euro.

Die Papiere von Hella notieren unverändert bei 60,62 Euro.

Daten zum Wertpapier: Hella KGaA
Zum Aktien-Snapshot - Hella KGaA: hier klicken!
Ticker-Symbol: HLE
WKN: A13SX2
ISIN: DE000A13SX22

Lesen Sie mehr zum Thema Hella KGaA im Bericht vom 23.09.2021

Hella: Gewinnwarnung für 2021/2022

Der Automobilzulieferer Hella senkt Umsatz- und Gewinnerwartungen für das laufende Geschäftsjahr 2021/2022. Der Umsatz soll nun nur noch 6,0 Milliarden Euro bis 6,5 Milliarden Euro erreichen, bisher wurden 6,6 Milliarden Euro bis 6,9 Milliarden Euro prognostiziert. Vor Zinsen und Steuern rechnet Hella nun nur noch mit einer bereinigten Gewinnspanne zwischen 5 Prozent und 7 Prozent statt 8 Prozent. „Die angepassten Prognosebandbreiten spiegeln nicht zuletzt die hohen Unsicherheiten im Markt wider“, sagt Rolf Breidenbach. „Wir werden daher weiterhin mit aller Konsequenz unser intensives Kostenmanagement fortsetzen und im engen, kontinuierlichen Austausch mit unseren Lieferanten und Kunden stehen, um die Versorgungsengpässe soweit wie möglich abzufedern“, so der Manager. Für das erste Quartal 2021/2022 meldet Hella einen Umsatzanstieg von 1,3 Milliarden Euro auf 1,5 Milliarden Euro. Auf bereinigter Basis klettert der Gewinn vor Zinsen und Steuern von 56 Millionen Euro ... diese News weiterlesen!

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