TUI: Cash-Break-even im Blick für das laufende Quartal

Bild und Copyright: Michael Barck / www.4investors.de.

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13.08.2020 13:40 Uhr - Autor: Robin Lohwe  Robin Lohwe auf Twitter  | 4investors auf: Twitter | Google News | Facebook

Der Reisekonzern TUI hat am Donnerstag Zahlen für das abgelaufene Quartal vorgelegt. Dabei hat die COVID-19 Pandemie riesige Spuren hinterlassen. Im „Corona-Quartal” hat TUI einen Umsatz von 0,07 Milliarden Euro erzielt gegenüber 4,75 Milliarden Euro im Vorjahresquartal. Dagegen gingen die Umsatzkosten lediglich von 4,52 Milliarden Euro auf 0,98 Milliarden Euro zurück, bei den Verwaltungsaufwendungen meldet die Gesellschaft einen Rückgang von 222 Millionen Euro auf 203 Millionen Euro. Unter dem Strich weist TUI einen 1,45 Milliarden Euro schweren Verlust aus nach einem Quartalsgewinn von 0,05 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum.

Mittlerweile laufen die Reise-Aktivitäten nach dem Pandemie-bedingten Lockdown aber wieder an. „Die Umsetzung unserer Hygiene- und Sicherheitskonzepte und der Neustart des Geschäfts konnten bei Flügen, Hotels, Schiffen und in der Destination aus einer Hand umgesetzt werden. Das hat den Gästen große Sicherheit gegeben. Mit der zweiten staatlichen Kreditlinie sind wir vorbereitet, falls die Pandemie im Tourismus erneut signifikante Auswirkungen hat”, sagt TUI-Chef Fritz Joussen.

Seit Wiederaufnahme seien konzernweit 1,7 Millionen Neubuchungen eingegangen, zudem seien die Buchungen für den Sommer 2021 sehr vielversprechend, so TUI. Das laufende vierte Quartal im Geschäftsjahr 2019/2020 will der Reisekonzern Cash-Break-even abschließen. Eine konkretere Prognose wird nicht vorgelegt.


Lesen Sie mehr zum Thema TUI im Bericht vom 12.08.2020

TUI: Weitere 1,2 Milliarden Euro vom Staat

Der Reisekonzern TUI erhält weitere Gelder von der staatlichen KfW und dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds. Während die KfW ihren bestehenden Kredit um 1,05 Milliarden Euro aufstockt, soll der Fonds eine TUI-Wandelanleihe in Höhe von 150 Millionen Euro zeichnen. Neben der Wandelanleihe, die mit 9,5 Prozent verzinst werden soll, ist zudem eine Anpassung der im Oktober 2021 fälligen Anleihe durch die Anleihegläubiger eine Voraussetzung für die Aufstockung des Darlehens, mit dem TUI die Folgen der COVID-19 Pandemie abfedern will. „Beide Bedingungen und andere formale Anforderungen müssen bis zum 30. September 2020 erfüllt werden”, so der Ferienkonzern am Mittwoch zur insgesamt 1,2 Milliarden Euro umfassenden Finanzierung. „Einschließlich des zusätzlichen Stabilisierungspakets stünden der TUI AG zum gegenwärtigen Zeitpunkt Finanzmittel und Kreditfazilitäten in Höhe von 2,4 Milliarden Euro zur Verfügung”, so TUI weiter. Im Falle der vollständigen Wandlung der ... diese News weiterlesen!

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