Traumhaus: Ab 2020 könnte es Dividenden geben

Traumhaus-Chef Otfried Sinner arbeitet am Wachstum: Aktuell schafft man pro Jahr den Bau von 390 Einheiten, bis 2022 soll diese Zahl auf 600 Einheiten pro Jahr erhöht werden. Bild und Copyright: Traumhaus.

Traumhaus-Chef Otfried Sinner arbeitet am Wachstum: Aktuell schafft man pro Jahr den Bau von 390 Einheiten, bis 2022 soll diese Zahl auf 600 Einheiten pro Jahr erhöht werden. Bild und Copyright: Traumhaus.

07.06.2019, 12:45 Uhr - Autor: Johannes Stoffels  Johannes Stoffels auf Twitter  | 4nvestors auf: Twitter | Google News | Facebook

Seit August 2018 notieren die Aktien von Traumhaus im m:access der Börse München. Seitdem versuchen die Wiesbadener, in Börsenkreisen bekannter zu werden. Dazu nutzt man auch Investoren- und Analystenkonferenz wie die MKK oder in dieser Woche die m:access Konferenz der Börse München mit dem Schwerpunkt Immobilien.

Das 1993 gegründete Unternehmen zählt mit einem Marktanteil von 0,3 Prozent zu den zehn größten Herstellern von Reihenhäusern in Deutschland in einem insgesamt kleinteiligen und zersplitterten Markt. Bundesweit errichtet die von Otfried Sinner geführte Gesellschaft Reihen- und Mehrfamilienhäuser. Derzeit sind 370 Einheiten im Bau, weitere 27 Areale sind projektiert. Dort sollen unter anderem 1.200 Reihenhäuser entstehen. Aktuell schafft Traumhaus pro Jahr den Bau von 390 Einheiten, bis 2022 soll diese Zahl auf 600 Einheiten pro Jahr erhöht werden.

Die Zielgruppe der potentiellen Käufer ist breit gefächert. Das reicht vom Arbeiter bis zum Professor, wie Sinner in München berichtet. Für viele ausschlaggebend ist der Preis. Je nach Lage und Haustyp beginnt dieser bei rund 1.700 Euro pro Quadratmeter.

2019 rechnet Traumhaus bei einer Marktkapitalisierung von fast 60 Millionen Euro mit einer Gesamtleistung von 92,67 Millionen Euro (2018: 66,37 Millionen Euro). Der Gewinn soll von 3,89 Millionen Euro auf 7,66 Millionen Euro ansteigen. Die Eigenkapitalquote soll von 15 Prozent auf 22 Prozent gesteigert werden. Künftiges Ziel sind 25 Prozent.

Ein Problem für Investoren bei Traumhaus ist der Streubesitz. Dieser beläuft sich derzeit auf 9,2 Prozent. Vorstand Sinner hält 77 Prozent aller Aktien, auf Aufsichtsrat Markus Werner entfallen 13,8 Prozent. Bei Traumhaus ist man sich bewusst, dass dieser Streubesitz auf Dauer nicht gut für die Aktie ist. Über eine Erhöhung des Streubesitzes auf 20 Prozent bis 30 Prozent wird nachgedacht. So soll die Zahl der Anleger ebenso wie der Handel in der Aktie gesteigert werden. Für Neuinvestoren interessant könnte auch die Aussicht auf Dividenden sein. Ab 2020 könnte es bei Traumhaus eine Ausschüttung geben.

Auf einem Blick - Chart und News: Traumhaus AG

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