EUR/USD: Wer setzt sich durch? - UBS Kolumne

Bild und Copyright: STILLFX / shutterstock.com.

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01.02.2019 09:12 Uhr - Autor: Michael Barck  Michael Barck auf Twitter  | 4investors auf: Twitter | Google News | Facebook

Rückblick: Wenn es einen Basiswert in den vergangenen Wochen gab, der Bullen wie Bären aus technischer Sicht auf eine harte Probe stellte, dann war es EUR/USD. Am 9. Januar ließ das Währungspaar den Widerstand bei 1,153 USD hinter sich und markierte ein neues Mehrwochenhoch, um im Anschluss dieses vermeintliche Ausbruchssignal direkt wieder zu negieren. Bei genauerem Hinsehen erkennt man im Chart, dass EUR/USD an der oberen Begrenzung eines seit November 2018 etablierten Aufwärtstrendkanals scheiterte. Am 24. Januar wiederum fiel das Devisenpaar aus diesem Trendkanal heraus, verteidigte aber die Unterstützung bei 1,130 USD und drehte am Folgetag ebenso schnell wieder nach oben. Schlussendlich haben also trotz eines hochvolatilen Handels im Januar sich weder die Käufer noch die Verkäufer durchsetzen können.

Ausblick: Die Entscheidung könnte nun im Februar fallen, eine Vorentscheidung vielleicht sogar am heutigen Freitag. Denn in den USA steht der große Arbeitsmarktbericht am Nachmittag auf dem Programm. Für Volatilität dürfte gesorgt sein.

Die Long-Szenarien: Eine wichtige Hürde im Chart notiert weiterhin bei 1,153 USD. Kann EUR/USD diese Marke hinter sich lassen, käme das bisherige Jahreshoch bei 1,157 USD als nächstes Ziel ins Spiel. Dort dürften die Verkäufer noch einmal alles versuchen, das Währungspaar wieder in die Gegenrichtung zu befördern. Reicht die Kaufkraft allerdings für einen Durchbruch, liegt der Fokus neben der beschriebenen oberen Trendkanalbegrenzung bei rund 1,160 USD vor allen Dingen am Zwischenhoch aus dem Oktober 2018 bei 1,162 USD. Spätestens über diesem Widerstand hätten die Bullen gewonnen. Potenzial würde sich dann bis 1,182 USD bieten.

Die Short-Szenarien: Unterhalb von 1,153 USD bewahren sich auch die Shortseller eine gute Ausgangslage. Für sie ist vor allen Dingen die untere Trendkanalbegrenzung bei 1,135 USD wichtig. Fällt sie, dürften die Käufer alles auf die massive Unterstützung bei 1,130 USD setzen. Dort wäre erneut mit einer technischen Gegenreaktion zu rechnen. Unter 1,130 USD liegen kleinere Supports bei 1,127 und 1,121 USD. Spätestens unter letzterer Marke wäre die Entscheidung zugunsten der Verkäufer gefallen.

Disclaimer: Der Text ist eine Kolumne der UBS. Der Inhalt der Kolumne wird von 4investors nicht verantwortet und muss daher nicht zwingend mit der Meinung der 4investors-Redaktion übereinstimmen. Jegliche Haftung und Ansprüche werden daher von 4investors ausdrücklich ausgeschlossen!

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