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Steinhoff International: Neuigkeiten zur Sanierung - Tochtergesellschaft verkauft

Poundland gilt als eine der Perlen im Portfolio von Steinhoff International, die sich zur Sanierung weiter von Konzernteilen trennt. Bild und Copyright: Michael Barck / www.4investors.de.

Poundland gilt als eine der Perlen im Portfolio von Steinhoff International, die sich zur Sanierung weiter von Konzernteilen trennt. Bild und Copyright: Michael Barck / www.4investors.de.

22.01.2019 10:03 Uhr - Autor: Michael Barck  Michael Barck auf Twitter  | 4investors auf: Twitter | Google News | Facebook

Nachdem es um Steinhoff International zuletzt etwas ruhiger wurde, kommen heute wieder News vom Unternehmen zum laufenden Sanierungsprozess. In diesem Rahmen hat sich die Gesellschaft auch noch einmal zur Anfechtung der Sanierungspläne durch die LSW GmbH der Seifert-Familie geäußert. Diese habe eine Forderung in Höhe von mehr als 291 Millionen Euro gegen die Steinhoff Europe AG, eine der Finanzierungsgesellschaften des Steinhoff-Konzerns. Konkrete Details bleiben weiterhin unklar. Die Anfechtung der Gläubigerbeschlüsse vom Dezember 2018 betreffe gewisse „Provisions” in der Übereinkunft sowie damit zusammen hängende Bestimmungen, heißt es lediglich von Seiten der Gesellschaft.

Immerhin: Seifert scheint der einzige Gläubiger zu sein, der sich gegen den Sanierungsplan zur Wehr setzt. Die Frist zur Anfechtung der Beschlüsse ist mittlerweile abgelaufen. Weitere Anfechtungen seien nicht eingegangen, meldet Steinhoff International am Dienstag. Die wichtigsten Punkte in der Sanierungsplanung wie unter anderem das Moratorium bleiben weiter in Kraft, heißt es zudem von Seiten des Unternehmens. Man arbeite weiterhin an der Umsetzung der Sanierungsplanung, so Steinhoff.

Zudem meldet das Unternehmen den Verkauf einer weiteren Konzernsparte. Man trennt sich vom osteuropäischen Polstermöbelhersteller Steinpol. Finanziell ist dies für den milliardenschwer verschuldeten Konzern aber eher ein kleiner Fisch: Im Rahmen des Deals sei ein Unternehmenswert von 26,5 Millionen Euro festgelegt worden, meldet Steinhoff International. Von der Summe fallen 9 Millionen Euro zeitverzögert an. Die Gesellschaft geht davon aus, dass der Deal um den 31. Januar herum abgeschlossen werden kann.

Enge Tradingspanne bei der Steinhoff Aktie


Es dürfte nicht der letzte Verkauf von Konzernteilen sein, andere Sparten wie Poundland dürften bei angemessenen preisen weiter zur Disposition stehen. Derweil tut sich bei der Steinhoff Aktie aktuell weiterhin wenig. In der ersten XETRA-Handelsstunde am Dienstag pendelt der Aktienkurs weiter um die 12-Cent-Marke. Hier noch einmal unser gestriger Chartcheck zur Steinhoff Aktie, der angesichts der nur geringen Kursbewegungen weiterhin aktuell ist.

„Während in der technischen Analyse für Steinhoffs Aktienkurs damit keine übergeordneten neuen Signale zu sehen sind, fallen zwei kleinere Signale im Tradingsektor auf. Signal Nummer eins ist auf Seite der Unterstützungsmarken zu sehen. Am Freitag wie auch am heutigen Montag stoppten Abwärtsbewegungen um 0,118 Euro. So scheint es möglich, dass die volatile Steinhoff Aktie hier eine neue Supportlinie ausbildet. Aktuell liegt der Aktienkurs aber nur knapp über dieser Marke, an deren Rolle als mögliche Unterstützung damit weiter ein Fragezeichen klebt. Ein stabiler Rutsch hierunter könnte das Papier den Bereich zwischen 0,110/0,112 Euro und 0,114 Euro ansteuern lassen - siehe unsere letzten Steinhoff-Chartchecks.

Nach oben hin dagegen ist es erneut der Bereich zwischen 0,123 Euro und 0,126 Euro, der einen möglichen Aufwärtsdrang bei der Steinhoff Aktie stört. Es bleibt auf der bullishen Seite dabei: Ein Ausbruch hierüber würde die Steinhoff Aktie wohl wieder in Richtung 0,134/0,136 Euro klettern lassen. Nicht weit darüber bleibt bei 0,139/0,143 Euro ein weiterer Widerstandsbereich zu beachten”.

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