Wirecard Aktie: Der Krimi um Zatarra geht weiter!

Der Mobile-Payment-Anbieter Wirecard, im Bild die Konzernzentrale, bleibt im Fokus von Shortsellern. Bild und Copyright: Wirecard.

Der Mobile-Payment-Anbieter Wirecard, im Bild die Konzernzentrale, bleibt im Fokus von Shortsellern. Bild und Copyright: Wirecard.

Nachricht vom 02.03.2016 (www.4investors.de) - Der Wirbel um die Wirecard Aktie und Zatarra Research nimmt kein Ende. Nachdem die Studie des anonym bleibenden Autors , die den TecDAX-notierten Titel massiv abstürzen ließ, zwischenzeitlich aus dem Internet verschwunden war, ist die Zatarra-Internetseite mittlerweile wieder online. Auch auf Twitter schießen der/die anonymen Zatarra-Autor(en) weiter gegen das Unternehmen. Man bleibe bei der getroffenen Aussage, lässt Zatarra Research wissen. Wirecard hatte die Vorwürfe, unter anderem Geldwäsche und Verstöße gegen US-Gesetze, scharf dementiert und rechtliche Schritte angekündigt. Zugleich behauptet Zatarra, Opfer von Cyberattacken auf die eigene Internetseite geworden zu sein und erhebt weitere Vorwürfe, unter anderem gegen die Analysten von Morgan Stanley.

Während die anonymen Autoren aus ihrer Deckung weiter schießen, versucht sich Wirecard auf seltsame Art in Normalität. Millionenschwere Aktienkäufe des Vorstandschefs Markus Braun gehen weiter, das Unternehmen meldet eine Übernahme in Rumänien und heute den Start einer neuen Visa-Prepaidkarte.

Wirecard verpasst Chancen, für Transparenz zu sorgen


Für ein Interview zur weiteren Aufklärung der Zatarra-Thematik und der harten Vorwürfe wollte die Gesellschaft unserer Redaktion allerdings nicht zur Verfügung stehen. Das erstaunt: Schon häufiger wurde Wirecard dafür kritisiert, ein schwer zu durchschauendes Geschäftsmodell zu haben – ein Ansatzpunkt für die Shortseller und auch die Skeptiker, wie immer wieder die extrem kritischen Reports des Journalisten Dan McCrum im Financial-Times-Blog „Alphaville“ zeigen. Chancen, für weitere Transparenz zu sorgen, nimmt Wirecard nur im überschaubaren Umfang wahr. Doch auch die „Gegenseite“ von Wirecard, das darf nicht vergessen werden, agiert intransparent, anonym, wenig nachvollziehbar.

Derweil scheint die Börse die neuen, über Twitter verbreiteten Vorwürfe von Zatarra Research diesmal weitgehend zu ignorieren. Die aktuellen Indikationen am Mittwochmorgen liegen bei 36,81/36,97 Euro und damit leicht über dem gestrigen XETRA-Schlusskurs, der bei 36,71 Euro notiert wurde. Update von 9:30 Uhr: Bei Wirecard steht ein mögliches Kaufsignal im Blickpunkt: hier geht es zum Chartcheck.




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