Sonoro Gold: Auch letzte Bohrergebnisse aus 2020 überzeugen

Nachricht vom 20.01.2021 20.01.2021 (www.4investors.de) - Jetzt hat Sonoro Gold (WKN A2QCST / TSXV SGO) die letzten Ergebnisse des Bohrprogramms 2020 auf dem Goldprojekt Cerro Caliche in Mexiko vorgelegt. Und auch diese tragen wieder dazu bei, dass Sonoro sich in der Annahme bestätigt sieht, dass Cerro Caliche einen Haufenlaugungsbetrieb mit einer Kapazität von 20.000 Tonnen pro Tag tragen kann!

Wie Mel Herdrick, Sonoros, Leiter der Explorationsaktivitäten, erklärte, war das Bohrprogramm des vergangenen Jahres äußerst erfolgreich darin, weitere Goldvererzung auf dem Projekt nachzuweisen, die zum Teil sogar erheblich höhere Goldgehalte aufgewiesen habe. Wie Herr Herdrick zudem ausführte, seien weitere, umfangreiche Bohrungen geplant, um das beträchtliche Potenzial von Cerro Caliche vollständig zu definieren. Dazu wolle man bis Ende März 2021 bis zu 50 weitere Bohrungen abteufen. Das, so Herdrick, sollte rechtzeitig genug sein, um auch diese Daten noch in die neue Ressourcenschätzung aufnehmen zu können, die von den Experten von Micon International erstellt werden soll.

Sonoros Ziel war es von Beginn an, so John Darch, Chairman des Unternehmens, Cerro Caliche so schnell wie möglich in Produktion zu bringen. So will das Unternehmen zunächst freien Cashflow generieren, um das noch erheblich steigerungsfähige Goldvererzungspotenzial des Projekts zu erkunden und zu definieren und Sonoro so auch für zukünftiges Wachstum zu positionieren. Mit Inbetriebnahme eines rentablen Haufenlaugungsbetriebs könnte Sonoro die Notwendigkeit, frisches Kapital durch die Ausgabe neuer Aktien aufzunehmen, minimieren, so Herr Darch, und damit eine weitere Verwässerung der bestehenden Aktionäre vermeiden.

Sehr solide Bohrergebnisse dürften Ressourcen erneut ausweiten

Die letzten Bohrergebnisse des vergangenen Jahres zeigen auf jeden Fall das Potenzial der zahlreichen Vererzungszonen auf, die Sonoro auf Cerro Caliche bereits nachgewiesen hat. So konnte das Unternehmen zum Beispiel die El Colorado-Zone, im Südwesten der Konzession gelegen, erneut ausweiten. Sonoro hatte dort vier Kernbohrungen durchgeführt, um die Peripherie der hochgradigen Erzfälle zu testen, die (wie im Dezember berichtet) schon starke Ergebnisse erbrachte. Dazu gehörten damals 12,19 Meter mit 11,22 g/t Gold, davon 6,09 Meter mit 21,58 g/t Gold sowie 11,7 Meter mit 0,92 g/t Gold inklusive 4,55 Meter mit 1,84 g/t Gold.

Drei der vier neuen Bohrlöcher stießen nun in der südwestlichen und nordwestlichen Peripherie der Zone ebenfalls auf hochgradigere Erzfälle und erbrachten:

- 8,4 Meter mit 0,718 g/t Gold
- 7,2 Meter mit 0,601 g/t Gold und
- 6,0 Meter mit 0,885 g/t Gold.

An der südöstlichen Peripherie konnte man die Länge der Erzfälle um rund 50 Meter ausweiten, während an der nördlichen Begrenzung drei unterschiedliche Vererzungsintervalle entdeckt wurden. Darüber hinaus scheint es, als würden Teile der Vererzung bereits die westlichen Abkantungen der angrenzenden Adersysteme Guadalupe oder Cabeza Blanca darstellen.

Auf der Goldvererzungszone Guadalupe, im Westen der Konzession gelegen, stieß man mit einer Erkundungsbohrung auf 3,9 Meter mit 0,358 g/t Gold. Sonoro hatte mit dieser Bohrung den nördlichsten Teil der Guadalupe-Zone getestet. Sie liegt rund 250 Meter nördlich der zuvor gemeldeten Bohrung mit 22,86 Metern bei 0,725 g/t Gold. Das Unternehmen plant hier weitere Bohrlöcher, um das Potenzial von Guadalupe zu bewerten, die Goldverzung des Projekts zu steigern.

Auch die Cabeza Blanca-Zone wächst laut Sonoro weiter. In diesem Gebiet, direkt nördlich der El Colorado-Zone, bestätigten zwei Bohrungen die Ausweitung der Zone um mehr als 50 Meter nach Norden und erbrachten dabei 9,3 Meter mit 0, 719 g/t Gold und 15 Meter mit 0,503 g/t Gold.

Das Unternehmen teilte zudem mit, dass vier Kern- und zwei Rückspülbohrungen am südöstlichen Ende der Veta de Oro-Goldvererzungszone ein Gebiet mit Aderstockwerk testeten und eine sich verjüngende Aderzone im verdeckten Bereich zwischen der Veta de Oro-Zone und der Abejas-Zone rund 500 Meter südlich nachwiesen. Das Sonoro-Management glaubt, dass diese und frühere Bohrungen in diesem Bereich das Potenzial auf eine Zone hochgradigerer Goldvererzung etablieren, die sich um rund 1 Kilometer nach Norden in Richtung der El Rincon-Zone erstrecken könnte. Das Unternehmen hat bereits Straßen und Bohrstandorte zur Vorbereitung von Bohrungen errichtet, die die nach Norden verlaufende Zone zwischen El Rincon und Veta de Oro testen sollen. Die Bohrungen in dieser Zone, für die Sonoro großes Potenzial sieht, laufen bereits und man hofft, Ergebnisse bis Ende Februar vorweisen zu können.

Bestimmungsbohrungen der Japoneses-Zone

Neben Bohrungen, die dazu gedacht sind, die Vererzungszonen auf Cerro Caliche auszuweiten, führte Sonoro auch Bohrungen durch, um die bekannte Goldvererzung der Japoneses-Zone genauer zu bestimmen. Die Ergebnisse der letzten sechs dieser Bohrlöcher, die in der 1.300 Meter langen und 400 Meter breiten Zone oberflächennaher Vererzung durchgeführt wurden, füllten dabei erfolgreich „Lücken“ der bisherigen Bohrlöcher auf. Unter anderem stieß Sonoro dabei auf 27 Meter mit 0,694 g/t Gold, was laut dem Unternehmen eine mächtige Erweiterung der oberflächennahen Vererzung der Zone darstellt. Eine darin enthaltene hochgradige Ader mit einer Mächtigkeit von 3,05 Metern, die durchschnittlich 3,355 g/t Gold aufwies, stellt laut Interpretation von Sonoro einen Teil der Hauptader von Japoneses dar.

Fazit:

Auch mit den letzten Bohrergebnisse des vergangenen Jahres bestätigt Sonoro Gold nach Ansicht des Managements einmal mehr, dass ein Haufenlaugungsbetrieb mit einer Kapazität von 20.000 Tonnen pro Jahr auf Cerro Caliche möglich ist. Ursprünglich hatte man nur mit einer Pilotanlage geplant, doch die fortlaufend erfolgreichen Bohrungen des vergangenen Jahres haben diese potenzielle Kapazitätserweiterung möglich gemacht. Wir sind jetzt gespannt, wie die Ergebnisse der nächsten Bohrungen ausfallen und vor allem, ob Sonoro den Zeitplan einhalten kann, der einen Produktionsbeginn schon Ende dieses Jahres vorsieht. Sollte das gelingen, ist unserer Meinung nach eine komplette Neubewertung des Unternehmens fällig. Auch das Erreichen der Meilensteine auf dem Weg zu diesem Ziel – z.B. eine deutlich höhere Ressourcenschätzung – dürfte unserer Ansicht nach dazu führen, dass die Sonoro-Aktie weiter vorankommt. Wir werden dieses aussichtsreiche, aber auch riskante Unternehmen auf jeden Fall weiter beobachten.


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