DGAP-News: UNIWHEELS AG: UNIWHEELS AG legt Finanzergebnis für 2015 vor - bestes Jahr in der Geschichte des Unternehmens

Nachricht vom 24.03.201624.03.2016 (www.4investors.de) -


DGAP-News: UNIWHEELS AG / Schlagwort(e): Jahresergebnis/Prognose

UNIWHEELS AG: UNIWHEELS AG legt Finanzergebnis für 2015 vor - bestes Jahr in der Geschichte des Unternehmens
24.03.2016 / 07:30


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UNIWHEELS AG legt Finanzergebnis für 2015 vor -bestes Jahr in der Geschichte des Unternehmens
- Zweistelliger Anstieg der Umsatzerlöse auf EUR 436,5 Mio. ggü. Vorjahr
- EBITDA: EUR 58,7 Mio. (+27,9 %)
- Jahresergebnis um 78,7 % auf EUR 40,7 Mio. gestiegen
- Vorgeschlagene Dividende von EUR 1,65 je Aktie
- Bauarbeiten in Stalowa Wola nahezu abgeschlossen, zusätzliche Kapazität von 500,000 Rädern im Jahr 2016
Bad Dürkheim, 24. März 2016: Der in Deutschland ansässige und seit Mai 2015 an der Warschauer Börse gelistete Hersteller von Leichtmetallrädern, UNIWHEELS AG, präsentierte sein Finanzergebnis für das Geschäftsjahr 2015.
Die UNIWHEELS-Gruppe verkaufte 2015 7,8 Mio. Räder in den beiden Segmenten Automotive und Accessory (Anstieg von insgesamt 8.2 % ggü. 2014), womit 2015 das absatzstärkste Geschäftsjahr in der Geschichte des Unternehmens darstellt.
Im Geschäftsjahr 2015 erzielte UNIWHEELS Umsatzerlöse in Höhe von EUR 436,5 Mio., was im Vergleich zu 2014 einem Anstieg um 20,4 % entspricht. Das EBITDA erhöhte sich auf EUR 58,7 Mio. (+27,9 % ggü. 2014) und die EBITDA-Marge auf 13,4 % (2014: 12,7 %). Das Jahresergebnis stieg um beinahe 79 % auf EUR 40,7 Mio. Der Vorstand schlägt eine Dividende in Höhe von EUR 1,65 je Aktie vor (entspricht einer Ausschüttungsquote von 50 %, wie zuvor angekündigt).
"2015 war für die UNIWHEELS AG nicht nur das erfolgreichste Geschäftsjahr der Unternehmensgeschichte, sondern ein wichtiger Meilenstein. Der Börsengang im Mai - der größte der vergangenen zwei Jahre in Polen - war ein großer Erfolg und hat unser Unternehmen auf die nächste Stufe gehoben", so Dr. Thomas Buchholz, CEO der UNIWHEELS AG.
"Auch die Geschäftsentwicklung im Jahr 2015 verlief vollauf zufriedenstellend. Im Automotive-Bereich konnten wir das gesamte Jahr hindurch Rekordabsätze erzielen. Das Rekordvolumen von 7,8 Millionen verkauften Einheiten ist das Ergebnis unserer harten Arbeit im Hinblick auf Effizienzgewinne und die Beseitigung von Engpässen im Produktionsprozess. Die Marktbedingungen sind fortlaufend günstig - die Pkw-Verkäufe in Europa steigen und die Kundennachfrage und unsere Auftragslage nehmen stetig zu. Daher sehen wir der baldigen Inbetriebnahme unseres neuen Werks sehr positiv entgegen. Der Betrieb soll diesen Sommer aufgenommen werden, und die erste Phase wird in diesem Jahr zusätzliche Kapazitäten von 500,000 Rädern schaffen. Insgesamt wird das neue Werk die Kapazität der Gruppe schrittweise bis Anfang 2017 um 25 % bzw. 2 Millionen Räder steigern. Unsere Schätzungen in Bezug auf Wachstum und Rädernachfrage und die Auswirkungen auf unser Auftragsbuch haben uns dazu motiviert, die zweite volle Kapazitätsstufe um etwa ein Jahr nach vorne zu ziehen." - so Dr. Thomas Buchholz weiter.
"Unsere Erfolge in der Produktion und dem Verkauf hochwertiger Räder spiegeln sich auch in hervorragenden Finanzkennzahlen wider. Dank einem vorteilhaften Produktmix - mit vermehrt größeren Rädern und komplexeren Oberflächen - verzeichneten Umsatzerlöse und Gewinne dieses Jahr einen deutlichen Anstieg", sagt Dr. Karsten Obenaus, CFO der UNIWHEELS AG. "Solide Financials, eine Eigenkapitalquote von über 60 % und eine sehr geringe Nettoverschuldung sind die solide Basis für die weitere Expansion und die Erreichung unseres strategischen Ziels, schneller als der Markt zu wachsen. Wir gehen von einer weiteren Steigerung des Räderabsatzes für 2016 im oberen einstelligen Prozentbereich aus und erwarten, unter Berücksichtigung der Anlaufkosten des neuen Werks, ein Wachstum des Konzern-EBITDA im einstelligen Bereich", fügt er hinzu.
"Wir möchten uns bei unseren Aktionären für das entgegengebrachte Vertrauen in unser Unternehmen herzlich bedanken. Um sie an unserem Erfolg angemessen teilhaben zu lassen, werden wir auf unserer Hauptversammlung eine Dividende in Höhe von EUR 1,65 vorschlagen. Dies entspricht einer Ausschüttungsquote von 50 %, die deutlich über dem Durchschnitt für europäische Automotive-Aktien liegt", so Dr. Karsten Obenaus weiter.
Finanzkennzahlen der UNIWHEELS Gruppe für 2015*:
(in TEUR, sofern nicht anders angegeben)
2015
2014
+/-
Umsatzerlöse
436.482
362.585
+20,4 %
Absatzvolumen (Tausend Stück)
7.822
7.228
+8,2 %
EBITDA
58.674
45.874
+27,9 %
EBITDA-Marge (% zum Umsatz)
13,4 %
12,7 %
+ 0,7 PP
EBIT
40.737
22.324
+82,5 %
EBIT-Marge (% zum Umsatz)
10,1 %
8,7 %
+1,4 PP
Jahresergebnis
40.686
22.770
+78,7 %
Investitionen
42.280
16.400
+157,8 %
 
31.12.2015
31.12.2014
+/-
Eigenkapitalquote*
61,6 %
31,7 %
+ 29,9 PP
Nettoverschuldung*
10,6
90,1
-88,3 %
Mitarbeiterzahl
2.539
2.366
+7,3 %
*Deutlich verbesserte Finanzlage aufgrund des erfolgreichen Börsengangs, einer Kapitalerhöhung und der Umwandlung eines Gesellschafterdarlehens in Eigenkapital.
Finanzielle Highlights 2015:
- Umsatzerlöse um 20.4 % gesteigert, angetrieben durch:
- um 8.2 % erhöhten Räderabsatz
- höhere Wertschaffung durch besseren Produkt- und Radmix mit komplexeren Oberflächen
- Anpassungen an Aluminiumpreis
- Materialaufwand entsprechend der Umsatzsteigerung
- Personalaufwand (gestiegene Mitarbeiterzahl für das neue Werk) und sonstige betriebliche Aufwendungen langsamer gestiegen
- EBITDA ggü. Vorjahr folglich um 27,9 % auf EUR 58,8 Mio. und EBITDA-Marge um 0,7 PP auf 13,4 % verbessert
- Deutliche Umgestaltung der Finanzierungsstruktur von UNIWHEELS durch erfolgreichen Börsengang, Kapitalerhöhung und Umwandlung eines Gesellschafterdarlehens
- Zinsaufwendungen durch neue Finanzierungsstruktur mehr als halbiert
- Nettoverschuldung/EBITDA deutlich von 2,0x Ende 2014 auf 0,2x Ende 2015 gesunken
- Vorgeschlagene Dividende: EUR 1,65 je Aktie (Ausschüttungsquote von 50 % des Jahresüberschusses)
Prognose für 2016
Den Erwartungen von UNIWHEELS zufolge wird 2016 von einer weiterhin zunehmenden Rädernachfrage von europäischen Automobilherstellern, insbesondere aus dem Premium Segment, beeinflusst werden. Phase 1 von Werk 4 soll planungsgemäß im Sommer in Betrieb genommen werden und in diesem Jahr die Produktion von 500,000 Rädern zusätzlich ermöglichen. Für 2016 wird von einem durchschnittlichen Aluminiumpreis an der LME von EUR 1,550 je Tonne ausgegangen.
Unter diesen Annahmen wurde für das Geschäftsjahr 2016 eine Steigerung des Konzern-Absatzes und des Konzern-Umsatzes im oberen einstelligen Prozentbereich als Ziel gesetzt.
Das Unternehmen rechnet mit den Auswirkungen eines strikten Kostenmanagements sowie der Anlaufkosten für Werk Nr. 4. Daher wird eine Steigerung des Konzern-EBITDA im einstelligen Bereich erwartet.
Über UNIWHEELS:
Die UNIWHEELS-Gruppe ist einer der marktführenden Hersteller von Aluminiumrädern für PKW in Europa und weltweit einer der wenigen Technologieführer in der Aluminiumradbranche.
UNIWHEELS ist der drittgrößte europäische OEM-Radzulieferer für die Automobilindustrie sowie der marktführende Hersteller von Leichtmetallrädern für den Zubehörmarkt (AM) in Europa. Bekannte Konzernmarken sind ATS, RIAL, ALUTEC und ANZIO. Zurzeit verfügt die Gruppe über drei Produktionswerke, von denen sich zwei in Polen (Stalowa Wola) und eins in Deutschland (Werdohl) befinden.
UNIWHEELS sieht sich als einer der führenden Partner der Automobilindustrie für die bestmögliche Reduzierung von CO2-Emmissionen durch Gewichtseinsparung bei Leichtmetallrädern. Neben gewichtsoptimierten Konstruktionsverfahren kommen hierbei vornehmlich folgende Verfahren zum Einsatz: Flowforming, Lightforming, Undercut sowie Schmiedefräsen.
Die Aktie der UNIWHEELS AG ist seit 2015 an der Warschauer Börse notiert und hat die Wertpapierkennnummer A13STW, die ISIN DE000A13STW4 und das Börsenkürzel UNW.
Ansprechpartner für weitere Informationen:
Oliver Madsen
Head of Investor Relations
E-Mail: o.madsen@de.uniwheels.com
UNIWHEELS AG
Gustav-Kirchhoff-Str. 10
67098 Bad Dürkheim
Deutschland








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