Dermapharm: Hohe Finanzaufwendungen lassen Ergebnis unter dem Strich fallen
Die Dermapharm Holding SE hat heute ihre endgültigen Geschäftszahlen für das erste Halbjahr 2023 bekannt gegeben und dabei die bereits vorläufig gemeldeten Daten bestätigt. Im Vergleich zum Vorjahr steigert das Pharma-Unternehmen aus Grünwald seinen Umsatz um 24 Prozent auf 582 Millionen Euro, im Vergleich zu 471 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Das Konzern-EBITDA beläuft sich auf 137 Millionen Euro, was einem Rückgang von 4 Prozent gegenüber den 143 Millionen Euro des Vorjahres entspricht. Die EBITDA-Marge liegt bei 23,5 Prozent, eine Reduzierung um 6,9 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr.
Bisher hatte die Gesellschaft noch keine Angaben zu weiteren Ergebniszahlen unterhalb des EBITDA getätigt - das holt man nun nach. Das Betriebsergebnis von Dermapharm steigt nach sechs Monaten 2023 von 91 Millionen Euro auf 95 Millionen Euro. Unter dem Strich allerdings fällt der Halbjahresgewinn von 52 Millionen Euro auf knapp 40 Millionen Euro. Hier ist ein deutlich schwächeres Finanzergebnis der Grund, insbesondere aufgrund gestiegener Finanzaufwendungen und der gestiegenen Verbindlichkeiten der Gesellschaft.
Prognose für 2023 bestätigt
Den Ausblick bestätigt Dermapharm am Dienstag. Man erwartet, dass 2023 sowohl Umsatz als auch EBITDA am oberen Ende der Prognose liegen werden. Prognostiziert wird ein Umsatz zwischen 1,08 und 1,11 Milliarden Euro und ein bereinigtes EBITDA zwischen 300 und 310 Millionen Euro.
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Hinweis auf Interessenskonflikt(e): Der / die Autor(in) oder andere Personen aus der 4investors-Redaktion halten unmittelbar Positionen in Finanzinstrumenten / Derivate auf Finanzinstrumente von Unternehmen, die in diesem Beitrag thematisiert werden und deren Kurse durch die Berichterstattung beeinflusst werden könnten: Dermapharm Holding.
