Samsung, Apple & Co.: Weltweite Smartphone-Verkäufe im 1. Quartal 2021 - Commerzbank

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Smartphone-Verkäufe: Samsung konnte wieder an Apple vorbeiziehen. Bild und Copyright: Michael Barck / www.4investors.de.

10.06.2021 09:13 Uhr - Autor: Kolumnist  Kolumnist auf Twitter auf Twitter 

Nach einem Rückgang von über 5% im Vorquartal legten im ersten Quartal 2021 die globalen Smartphone-Verkäufe wieder deutlich um +26% (im Vergleich zum Vorjahr) zu. Als Gründe für das erstarkte Wachstum werden aufhellende Verbraucheraussichten bzw. ein Nachlassen einer im Zuge der Pandemie aufgestauten Nachfrage aufgeführt. Die Top 3-Anbieter bleiben vorne. Samsung konnte wieder an Apple vorbeiziehen, dass gemessen an der Zahl der abgesetzten Smartphones in Q4/2020 noch die Spitzenposition belegt hatte. Die chinesischen Hersteller folgen auf den Plätzen. Huawei spielt keine wesentliche Rolle mehr und findet sich nur noch unter „Others.

Anleihen
Frankreich: Industrieproduktion (April), 8:45 Uhr
Italien: Industrieproduktion (April), 10:00 Uhr
Euroraum: Zinsentscheidung, 13:45 Uhr
USA: Verbraucherpreise (Mai), 14:30 Uhr
USA: Erstanträge Arbeitslosengeld (05.06.), 14:30 Uhr

Nach den schwachen Aufträgen am Montag und den enttäuschenden Produktionsdaten am Dienstag blieben gestern auch die deutschen Exportzahlen hinter den Erwartungen zurück. Der Zuwachs lag im April aber immerhin bei 0,3% gegenüber dem Vormonat – nach einem kräftigen Anstieg um 1,3% im März. Die Rentenmärkte profitieren derzeit von den zuletzt eher schwachen Konjunkturdaten: Die Kurse stiegen. Die Rendite 10-jähriger Bundesanleihen fiel auf -0,26% zurück, nachdem sie zum Handelsschluss am Mittwoch noch bei -0,22% lag. Ähnlich erging es auch den US-Staatsanleihen, hier fiel die Rendite um von 1,54% auf 1,49% zurück. Mithin sind es wohl nicht allein die schwachen deutschen Daten, die für Auftrieb an den Rentenmärkten sorgten. Vielleicht trug der schwache Preisauftrieb in China zum Renditerückgang bei. Die Verbraucherpreise stiegen im Mai um 1,3% zum Vorjahr an – erwartet wurde ein Anstieg um 1,6%. Allerdings beschleunigte sich der Anstieg der Erzeugerpreise auf eine Rate von 9,0%, stärker als mit 8,5% erwartet. Die Renditen von Bundesanleihen und US-Treasuries sind in den letzten drei Wochen deutlich zurückgekommen, obwohl mit Blick auf die weltweite Inflationsentwicklung sich noch keine Entspannung abzeichnet. Mit Spannung werden daher heute die US-Verbraucherpreise erwartet. Entspannt dürfte sich heute aber die Europäische Zentralbank zeigen. Sie wird an ihrem Anleihekaufprogramm unverändert festhalten. Im Sommer sind die Umsätze immer leicht niedriger, sie könnte sich also mit den Käufen etwas zurückhalten, ohne dass dies als Signal zu verstehen wäre.

Aktien
Heute keine relevanten Unternehmenstermine

Die europäischen Aktienmärkte tendierten gestern uneinheitlich, wobei die Spreizung der Gewinne und Verluste recht groß war. Während der Leitindex in der Schweiz (SMI) um 1,1% zulegte, büßte der österreichische ATX-Index 1,4% ein. Mit einem Plus von 26% seit Anfang des Jahres 2021 führt letzterer aber immer noch unangefochten die Performancespitze unter den europäischen Leitindizes an. Der Dax näherte sich wieder der Marke von 15.500 Punkten an, erholte sich dann aber wieder etwas und gab gegen Handelsschluss um 0,4% nach. Tagesgewinner im deutschen Leitindex war am gestrigen Mittwoch die Aktie von Merck mit einem Aufschlag von 2,8%. Die größten Abschläge verzeichnete die Aktie von Covestro mit einem Minus von 3,3%. Insgesamt brachte der Tag wenig Neues; es fehlten frische Impulse. Da es immer mehr Anzeichen für eine Fortsetzung der Konjunkturerholung gibt, könnten einige Notenbanken – allen voran die US-Zentralbank – möglicherweise eher als bislang erwartet mit ihrer geldpolitischen Straffung beginnen, was den Gegenwind für die Aktienmärkte tendenziell erhöhen dürfte. Inflationstreiber sind u.a. steigende Rohstoffpreise. In der zweiten Reihe gewann die Aktie von Fraport 6%; hier machte sich ein positiver Analystenreport für die Anleger bezahlt. Auch die Aktie der Deutschen Lufthansa kletterte um 2,9% nach oben. Auf europäischer Sektorenebene waren vor allem Pharmawerte gesucht, die im Schnitt um 1,9% stiegen. Rohstoffwerte büßten dagegen als Tagesverlierer durchschnittlich 1,8% ein. Die US-Börsen tendierten leichter. Der Dow Jones-Index gab bei recht schwachen Umsätzen um 0,4% nach. Auf Sektorenebene stießen vor allem Pharmawerte auf rege Nachfrage (+1%), wohingegen Finanzaktien als Tagesverlierer im Schnitt 1,1% einbüßten. Die Börsen in Asien tendierten überwiegend mit leichten Aufschlägen. Chinesische A-Aktien gewannen im Schnitt 0,5%.

Daten zum Wertpapier: Apple
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Ticker-Symbol: AAPL
WKN: 865985
ISIN: US0378331005

Disclaimer: Der Text ist eine Kolumne der Commerzbank. Der Inhalt der Kolumne wird von 4investors nicht verantwortet und muss daher nicht zwingend mit der Meinung der 4investors-Redaktion übereinstimmen. Jegliche Haftung und Ansprüche werden daher von 4investors ausdrücklich ausgeschlossen!
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