K+S: Zwei Überraschungen

Bild und Copyright: K+S.

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08.05.2020 16:43 Uhr - Autor: Johannes Stoffels  Johannes Stoffels auf Twitter  | 4investors auf: Twitter | Google News | Facebook

Die Zahlen von K+S zum ersten Quartal liegen teils über den Erwartungen. Für das Gesamtjahr erwartet K+S nun ein EBITDA von 520 Millionen Euro, bisher lag die Prognose bei 500 Millionen Euro bis 620 Millionen Euro. Allgemein war mit einer niedrigeren Prognose gerechnet worden. Eine negative Überraschung ist die Änderung der Dividende. K+S will nur noch die Mindestdividende von 0,04 Euro je Aktie ausschütten. Der erste Vorschlag lag noch bei 0,19 Euro je Papier.

Die Analysten von Baader bleiben nach den Zahlen bei der Kaufempfehlung für die Aktien von K+S. Das Kursziel von 8,00 Euro wird ebenfalls bestätigt.

In den kommenden Monaten erwarten die Analysten eine Reihe von guten Nachrichten. Im zweiten Halbjahr dürften sich zudem die Preise für Kali erholen. Somit ist die Bewertung der Aktie aus Sicht der Experten sehr attraktiv.

Bei den Experten von JP Morgan zeigt man sich nicht so optimistisch. Hier liegt das Rating für die Papiere des Kaliherstellers bei „underweight“. Das Kursziel steht auf 5,00 Euro.

Die Aktien von K+S verlieren heute 0,4 Prozent auf 5,718 Euro.


Lesen Sie mehr zum Thema K+S im Bericht vom 08.05.2020

K+S senkt Dividende für 2019 - staatlich abgesicherte Hilfe per KfW-Kredit „eine Option”

K+S wird für das Geschäftsjahr 2019 entgegen bisheriger Planungen nur die gesetzliche Mindestdividende von 0,04 Euro je Aktie auszahlen. Das Unternehmen aus Kassel hatte eigentlich die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 0,15 Euro je K+S Aktie erwogen. Die Entscheidung erfolge nun vor dem Hintergrund der durch die Corona-Pandemie ausgelösten weltweiten Wirtschaftskrise und der Konsequenzen für die Finanzen der Gesellschaft: „Die Anpassung der Dividende ist notwendig, um die Förderfähigkeit durch einen staatlich abgesicherten Kredit der KfW für das Unternehmen zu wahren”, so K+S am Freitag in einer Mitteilung. Mit umfangreichen Maßnahmen zur Minimierung der Ansteckungsrisiken sei es gelungen, die Produktion an fast allen Standorten aufrecht zu erhalten, so der MDAX-notierte Rohstoff-Konzern weiter. Auswirkungen aus den Maßnahmen und kurzzeitigen Stillständen schlagen sich mit 10 Millionen Euro im Quartalsergebnis zu Buche, so das Unternehmen weiter. Die ... diese News weiterlesen!

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08.05.2020 - K+S senkt Dividende für 2019 - staatlich abgesicherte Hilfe per KfW-Kredit „eine Option”
20.04.2020 - K+S: Blick auf die Quartalszahlen
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