Siemens Gamesa: Nordex-Mitbewerber kann nicht vollends überzeugen

Bild und Copyright: Siemens Gamesa.

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30.01.2019 09:40 Uhr - Autor: Johannes Stoffels  Johannes Stoffels auf Twitter  | 4investors auf: Twitter | Google News | Facebook

Gestern hat Siemens Gamesa Zahlen zum ersten Quartal vorgelegt. Der Umsatz steigt um 6 Prozent auf 2,26 Milliarden Euro an. Das bereinigte EBIT verbessert sich um 4 Prozent auf 138 Millionen Euro. Für die Analysten von Goldman Sachs bleibt es nach diesen Daten beim Rating „neutral“ für die Aktien von Siemens Gamesa. Das Kursziel für die Papiere des Nordex-Mitbewerbers sehen die Analysten weiter bei 12,00 Euro.

Die Margen verfehlten zum Auftakt des Geschäftsjahres die Erwartungen des Marktes. Allerdings bestätigt Siemens Gamesa die Prognose für das Gesamtjahr. Man ist hinsichtlich der Preisentwicklung zuversichtlich. Der Umsatz soll im Geschäftsjahr zwischen 10 Milliarden Euro und 11 Milliarden Euro liegen. Das wäre ein Plus von mindestens 10 Prozent. Die operative Marge wird bei 7,0 Prozent bis 8,5 Prozent gesehen. Im vergangenen Jahr gab es eine Marge von 7,6 Prozent.

Die Aktien von Siemens Gamesa verlieren am Morgen 0,2 Prozent auf 12,49 Euro.

Siemens Gamesa: Zwei Seiten der Medaille

Zwar hat Siemens Gamesa heute mit den Zahlen die Erwartungen der Börse nicht erfüllt, dennoch liegt die Aktie des Windenergieunternehmens aktuell fast 10 Prozent im Plus. Die Medaille hat zwei Seiten, denn trotz eines schwächer als erwarteten Jahresstarts hat die Gesellschaft den Sprung zurück in die Gewinnzone geschafft. Siemens Gamesa beziffert den Quartalsüberschuss auf 18 Millionen Euro, nachdem im Vorjahresquartal noch 35 Millionen Euro Verlust angefallen waren. Den Umsatz hat die Siemens-Tochter um 6 Prozent auf 2,26 Milliarden Euro gesteigert, während der operative Gewinn um 13 Prozent auf 40 Millionen Euro gestiegen ist.

An den Zielen für das Geschäftsjahr 2018/2019 rüttelt die Gesellschaft trotz der schwächer als erwarteten Entwicklung zum Geschäftsjahresauftakt nicht. Der Umsatz soll auf eine Summe zwischen 10 Milliarden Euro und 11 Milliarden Euro steigen, während die operative Gewinnspanne zwischen 7,0 Prozent und 8,5 Prozent liegen soll.

Die Analysten ... diese News vom 29.01.2019 weiterlesen!

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