Dr. Hönle: Kurz vor den Zahlen

13.12.2018, 17:05 Uhr - Autor: Johannes Stoffels  Johannes Stoffels auf Twitter  | 4nvestors auf: Twitter | Google News | Facebook


Mit der Dr. Hönle Group hat ein Unternehmen aus dem SDAX den Weg zur Münchner Kapitalmarkt Konferenz (MKK) gefunden. Die Company will morgen vorläufige Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr präsentieren. Auf der MKK bestätigt Finanzvorstand Norbert Haimerl kurz zuvor noch einmal die Prognose. Das Unternehmen rechnet mit einem Umsatz von 125 Millionen Euro bis 130 Millionen Euro. Das EBIT soll zwischen 30,5 Millionen Euro und 31,5 Millionen Euro liegen. Ein EBIT von rund 31 Millionen Euro und ein Gewinn je Aktie von etwa 4,00 Euro wären keine Überraschung.

Für das neue Geschäftsjahr zeigt man sich bei Hönle vorsichtiger. Erwartet wird eine kleine Konjunkturdelle, daher dürfte der Umsatz 2018/2019 zwischen 115 Millionen Euro und 130 Millionen Euro liegen. Für das Folgejahr geht CFO Haimerl von 130 Millionen Euro bis 155 Millionen Euro aus. Die Bandbreit der Prognose ist somit noch groß. Das EBIT soll 2018/2019 auf 22 Millionen Euro bis 30 Millionen Euro kommen, für das Folgejahr prognostiziert der Vorstand derzeit 30 Millionen Euro bis 40 Millionen Euro.

Nach Aussage von Haimerl hat die Gesellschaft eine Reihe von guten Projekten in der Pipeline, einen Preisdruck verspürt er nicht. Vielmehr konnte man jüngst einige neue Kunden gewinnen. Dazu zählen König & Bauer sowie Heidelberger Druckmaschinen.

Immer bedeutender wird für Hönle der Bereich der Klebstoffe. Dies hängt mit dem Großkunden Apple zusammen. Machte die Sparte nach drei Quartalen 2016/2017 einen Umsatz von 18,4 Millionen Euro, so waren es in den ersten drei Quartalen des abgelaufenen Jahres fast 32 Millionen Euro. Im Bereich Geräte/Anlagen hat es ein Plus von 2,4 Millionen Euro auf 41 Millionen Euro gegeben. Der positive Trend bei den Klebstoffen dürfte anhalten. Das Geschäftsfeld Smartphones soll weiter ausgebaut werden, hier will Hönle jedoch in die Breite gehen und somit die Abhängigkeit vom Großkunden reduzieren. Geplant ist auch eine Vertriebsintensivierung in den USA im Bereich der Medizintechnik und in Südkorea soll es mit der SKC-Panacol ebenfalls weiter nach oben gehen. All dies dürfte den Klebstoffbereich weiter stärken.

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