Bayer Aktie: Kurzfristiger Aufwärtstrend gebrochen - UBS Kolumne

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Nachricht vom 25.05.2018 25.05.2018 (www.4investors.de) - Der Kurs von Bayer hatte im April 2015 das bis heute gültige Allzeithoch bei 146,39 Euro markiert. Hierauf folgte ein Abwärtstrend, der im Mai 2016 einen Boden bei 83,45 Euro fand. Dort begann eine Konsolidierung, die den Wert im Hoch bis fast 100,00 Euro anhob. In der Korrektur bis Oktober 2016 kam es zum Tiefpunkt bei 85,85 Euro und Ende 2016 wurde im Zuge der einsetzenden Jahresendrallye der fast zwei Jahre andauernde Abwärtstrend gebrochen. Mit einem kräftigen Aufwärtsimpuls durchbrach Bayer am 27. April 2017 den Widerstand bei 109,00 Euro und erreichte zwei Monate später bei 123,60 Euro ein neues Jahreshoch. Im Juni 2017 brach die Aktie jedoch wieder ein. Danach setzte ab Ende August 2017 eine erneute Erholung ein, die Mitte Oktober bei 120,00 Euro gestoppt wurde. Seitdem geht es wieder deutlich abwärts. Dabei fiel das Wertpapier Ende März mit dem Verlaufstief bei 88,81 Euro auf den tiefsten Stand seit Dezember 2016. Anschließend entwickelte sich ein Aufwärtstrend, der den Kurs in dieser Woche bis auf ein Hoch von 105,42 Euro führte. Im Zuge der jüngsten Korrektur setzte die Aktie bis auf den gestrigen Schlusskurs von 101,96 Euro zurück. Dabei wurde gleichzeitig die kurzfristige Aufwärtstrendgerade nach unten durchbrochen. Hierdurch eröffnet sich weiteres Abwärtspotenzial.

Die Long-Szenarien: Eröffnet Bayer leicht im Plus, käme aus Sicht der Charttechnik ein Kauf bei einem Rücksetzer auf den gestrigen Schlusskurs bei 101,96 Euro, leicht oberhalb des Widerstands bei 103,50 Euro oder aber in der ersten Korrektur einer Aufwärtsbewegung in Frage, und zwar circa 40 Prozent unterhalb des letzten Hochs. Wird hingegen im Minus eröffnet, sollte nach den Regeln der technischen Analyse eine Platzierung entweder bei einem Abprall von der Unterstützung bei 100,00 Euro oder aber nach dem Bruch des Schlusskursniveaus ein guter Einstiegspunkt sein. Eine Gewinnmitnahme könnte rund 3,40 Euro oberhalb des jeweiligen Tagestiefs geplant werden.

Die Short-Szenarien: Beginnt die Aktie leicht im Minus, indiziert die Charttechnik eine Positionierung bei einem Test der Schlusskursmarke, bei einem Bruch der Unterstützung bei 100,00 Euro oder aber nach der ersten Korrektur einer Abwärtsbewegung, und zwar nach dem Bruch des letzten Tiefs. Wird aber im Plus begonnen, könnten Trader durch die gerade geschilderte Korrekturvariante, bei einem Abprall vom Widerstand bei 103,50 Euro oder nach dem Bruch der Schlusskurslinie einsteigen. Der Zielbereich aus Sicht der Charttechnik läge circa 3,40 Euro unterhalb des jeweiligen Tageshochs. Es empfiehlt sich eine Absicherung aller Trades durch einen Stopp in Höhe von mindestens 0,70 Euro, bei Long-Trades unter- und bei Short-Trades oberhalb des Einstiegs. (Redakteur: Externer Kolumnist)


Disclaimer: Der Text ist eine Kolumne der UBS. Der Inhalt der Kolumne wird von 4investors nicht verantwortet und muss daher nicht zwingend mit der Meinung der 4investors-Redaktion übereinstimmen. Jegliche Haftung und Ansprüche werden daher von 4investors ausdrücklich ausgeschlossen!

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