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Münchener Rück Aktie: Weiteres Aufwärtspotenzial vorhanden - UBS Kolumne

Bild und Copyright: Munich Re.

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15.01.2018, 08:59 Uhr - Autor: Kolumnist  Kolumnist auf Twitter  | 4nvestors auf: Twitter | Google News | Facebook

Seit 2011 ist die Aktie der Münchener Rück in einem Aufwärtstrendkanal dynamisch gestiegen. Im März 2015 wurde die obere Aufwärtstrendlinie durchstoßen, und die Aktie erreichte mit 206,36 Euro den höchsten Kurs seit Juli 2002. Danach stürzte der Kurs jedoch regelrecht ab und erreichte im Juli 2016 ein Tief bei 140,90 Euro. Dies war der Startschuss für eine Aufwärtsbewegung, die bis heute anhält. Seit Anfang 2017 wurde dabei eine neue Unterstützung bei 172,00 Euro ausgebildet, von der die Aktie im Mai nach oben abprallte und einen kurzfristigen Aufwärtstrend ausbildete. Dieser wurde Anfang August nach unten verlassen. Nach einem Tiefpunkt bei 166,60 Euro eröffnete die Aktie im September 2017 mit einem Aufwärts-Gap um 175,00 Euro. Es folgte eine Aufwärtsbewegung, die im November 2017 bei 199,00 Euro gestoppt wurde. Danach fiel der Kurs bis zum Jahresende 2017 wieder bis zur 180,00-Euro-Marke zurück. In der ersten Januarwoche wurde die vom November 2017 stammende Abwärtstrendgerade nach oben durchbrochen. Mit dem Freitagsschlusskurs von 190,00 Euro eröffnet sich jetzt zusätzliches Aufwärtspotenzial.

Die Long-Szenarien: Startet die Münchener Rück leicht im Plus, käme aus Sicht der Charttechnik ein Kauf bei einem Rücksetzer auf den Freitagsschlusskurs bei 190,00 Euro, leicht oberhalb des Widerstands bei 192,00 Euro oder aber in der ersten Korrektur einer Aufwärtsbewegung in Frage, und zwar circa 40 Prozent unterhalb des letzten Hochs. Wird hingegen im Minus eröffnet, sollte nach Regeln der technischen Analyse eine Platzierung entweder bei einem Abprall an der Unterstützung bei 188,00 Euro, durch die eben besprochene Korrekturvariante oder aber nach dem Bruch des Schlusskursniveaus ein guter Einstiegspunkt sein. Eine Gewinnmitnahme könnte rund 3,80 Euro oberhalb des jeweiligen Tagestiefs geplant werden.

Die Short-Szenarien: Beginnt die Aktie leicht im Minus, indiziert die Charttechnik eine Positionierung bei einem Test der Schlusskursmarke, bei einem Bruch der 188,00-Euro-Unterstützung oder aber nach der ersten Korrektur einer Abwärtsbewegung, und zwar nach dem Bruch des letzten Tiefs. Wird aber im Plus begonnen, könnten Trader durch die gerade geschilderte Korrekturvariante, bei einem Abprall vom charttechnischen Widerstand bei 192,00 Euro oder nach dem Bruch der Schlusskurslinie einsteigen. Der Zielbereich aus Sicht der Charttechnik läge circa 3,80 Euro unterhalb des jeweiligen Tageshochs. Es empfiehlt sich eine Absicherung aller Trades durch einen Stopp in Höhe von mindestens 0,90 Euro, bei Long-Trades unter- und bei Short-Trades oberhalb des Einstiegs.

Disclaimer: Der Text ist eine Kolumne der UBS. Der Inhalt der Kolumne wird von 4investors nicht verantwortet und muss daher nicht zwingend mit der Meinung der 4investors-Redaktion übereinstimmen. Jegliche Haftung und Ansprüche werden daher von 4investors ausdrücklich ausgeschlossen!

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