K+S Aktie im Plus trotz gekürzter Prognose für 2016

Der milde Winter verhagelt dem K+S-Konzern das Streusalzgeschäft. Das ist nicht das einzige Problem der Kasseler. Bild und Copyright: K+S.

Der milde Winter verhagelt dem K+S-Konzern das Streusalzgeschäft. Das ist nicht das einzige Problem der Kasseler. Bild und Copyright: K+S.

Nachricht vom 10.11.2016 10.11.2016 (www.4investors.de) - Der Rohstoffkonzern K+S hat am Donnerstag Neunmonatszahlen vorgelegt. Das Unternehmen meldet einen Umsatzrückgang von 3,2 Milliarden Euro auf 2,5 Milliarden Euro, während der operative Gewinn von 628 Millionen Euro auf 202 Millionen Euro gestürzt ist. Das dritte Quartal hat der Konzern mit roten Zahlen abgeschlossen. Während der Quartalsumsatz um 22,9 Prozent auf 687,6 Millionen Euro gefallen ist, fiel auf operativer Ebene ein Verlust von 31,4 Millionen Euro vor Zinsen und Steuern an. Unter dem Strich weist K+S einen Quartalsverlust von 28,3 Millionen Euro aus nach 49,9 Millionen Euro Gewinn im Vorjahresquartal.

„Wie erwartet, haben die niedrigeren Preise im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte sowie die andauernden Produktionseinschränkungen am Werk Werra Umsatz und Ergebnis im dritten Quartal stark belastet“, sagt K+S-Chef Norbert Steiner. Hinzu kam ein schwaches Streusalzgeschäft aufgrund des milden Winters. Während sich die Kaliumchloridpreise stabilisiert haben, so der Manager, sei die Produktion am Werk Werra „jedoch weiterhin sehr herausfordernd“.

K+S hält an Prognosen für 2020 fest


Für das kanadische Legacy-Kaliprojekt erwartet K+S nun eine leichte Überschreitung des Kostenbudgets, das mit einem Volumen von 4,1 Milliarden Dollar kalkuliert wurde. Hintergrund ist die Beseitigung des Schadens an einem Prozessbehälter nach einem Unfall. „K+S geht weiterhin davon aus, die angestrebte Produktionskapazität von zwei Millionen Tonnen Ende 2017 erreichen zu können“, so das Unternehmen.

Die Prognosen für das laufende Jahr werden leicht gesenkt. Unter anderem rechnet das Unternehmen aus Kassel für 2016 nun nur noch mit einem Gewinn vor Zinsen und Steuern zwischen 200 Millionen Euro und 260 Millionen Euro, bisher erwartete man zwischen 200 Millionen Euro und 300 Millionen Euro. Die mittelfristigen Planungen bestätigen die Hessen dagegen. K+S rechnet für das Jahr 2020 mit einem EBITDA von 1,6 Milliarden Euro, 2016 sollen 500 Millionen Euro bis 560 Millionen Euro anfallen.

Die K+S Aktie notiert im frühen Handel am Donnerstag bei Indikationen um 19,64/19,67 Euro. Gestern war die Rohstoffaktie mit leichtere Aktienkursgewinne 19,08 Euro und 2,17 Prozent Kursgewinn aus dem XETRA-Handel gegangen.

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