DAX „unterdurchschnittlich“: Test der 200-Tage-Linie als Gradmesser - Donner + Reuschel Kolumne | 4investors

DAX „unterdurchschnittlich“: Test der 200-Tage-Linie als Gradmesser - Donner + Reuschel Kolumne

Bild und Copyright: TunedIn by Westend61 / shutterstock.com

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Nachricht vom 19.07.2018 19.07.2018 (www.4investors.de) - Zum wiederholten Male spielt der DAX 30 schon fast schulbuchmäßig markt- und charttechnische Marken aus. Zudem nahezu punktgenau. In fast schon gewohnt unsicheren (geo-) politischen Zeiten eine guter Kompass im Dschungel der Kapitalmärkte. Letzte Woche generierte das Abwehren der drohenden Schulter-Kopf-Schulter-Formation ein operatives Kaufsignal. Bei rund 12.130 war dies der Fall. Ab da an ging es steil bergauf. Das Ziel galt der 200-Tage-Linie (aktuell bei 12.778). Das gestrige Tageshoch lag dann gar nicht so überraschend bei 12.779 Indexzählern. Allerdings suggeriert die gestrige „Doji“-Kerze auch die strategische Bedeutung dieser Marke. Nach zehn weißen Tageskerzen binnen 13 Handelstagen steht der deutsche Leitindex nun an einer wegweisenden Gabelung. Die 200-Tage-Linie ist vor allem für Trendfolger ein auschlaggebender Indikator. Parallel dazu oszilliert der MACD im neutralen Bereich. Aber mit ansteigender Tendenz. Die 200-Tage-Linie ist nun für den Rest der Woche DIE zu beachtende Marke. Der gestrige Schlusskurs lag trotz weißer Kerze mit 12.766 wieder darunter. Fundamental könnten die Daten aus den USA ab Nachmittag etwas stützen. Sowohl der Philly-Fed-Index als auch der Frühindikatoren-Index werden ansteigend prognostiziert. Die Arbeitsmarktdaten dagegen leicht schlechter. Stabilität ja, voller Euphorie nein.

- Nächste charttechnische Widerstände: 12.951, 13.033, 13.301
- Nächste wichtige charttechnische Unterstützungen: 12.671, 12.450, 12.125, 11.104, 12.067, 11.727
- Oberes Bollinger-Band: 12.806, Mittleres Bollinger-Band: 12.455 und Unteres Bollinger-Band: 12.105
- 90-Tage-Linie: 12.560 und 200-Tage–Linie: 12.778 sowie: 21-Tage-Linie: 12.456
- Indikatoren: MACD: neutral | RSI: neutral I Slow-Stochastik: überkauft I Momentum: positiv
- In Summe: neutral bis positiv, Slow-Stochastik warnt vor kfr. überkaufter Situation
- Volatilität (VDAX-NEW): 18,67
- Die heutige Eröffnung um 09:00 Uhr wird wieder oberhalb der 12.700 erwartet.
- (Trailing-) Stop-Loss: 12.671, 12.450, 12.125, 11.104, 12.067, 11.727 (je nach individueller Risikoaffinität)

Tagestendenz für den 19.07.2018:
Primärtrend: Aufwärtsmodus intakt
Sekundärtrend: 200-Tage-Linie als Gradmesser
Tertiärtrend (heute): 12.778 – 12.671


Disclaimer: Der Text ist eine Kolumne der Donner & Reuschel. Der Inhalt der Kolumne wird von 4investors nicht verantwortet und muss daher nicht zwingend mit der Meinung der 4investors-Redaktion übereinstimmen. Jegliche Haftung und Ansprüche werden daher von 4investors ausdrücklich ausgeschlossen!

Lesen Sie hierzu auch folgenden Beitrag aus der 4investors-Redaktion - DAX: Im Niemandsland - UBS Kolumne

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Aktie: DAX
WKN: 846900
ISIN: DE0008469008
Branche: Der Deutsche Aktienindex, kurz DAX, ist der wichtigste Index des Frankfurter Aktienmarktes. Der Index besteht aus 30 Aktien. Der Index wurde 1988 an der deutschen Börse als maßgebliches Marktbarometer eingeführt und ist Basiswert für viele Derivate, zum Beispiel im Bereich der Zertifikate und Optionsscheine. Der Startwert des Index geht auf das Jahresende 1987 zurück und ist mit 1.000 Punkten festgesetzt worden. Die wichtigste Form der Berechnung des DAX ist die als Performanceindex, von diesem ist in der Regel in den Medien die Rede, wenn es um den DAX geht. Neben den Kursveränderungen der jeweiligen Aktien werden bei einem Performanceindex zum Beispiel auch Ausschüttungen wie die Dividende berücksichtigt. Die exakte Zusammensetzung des DAX ist immer wieder Änderungen unterworfen. Für die Aufnahme einer Aktie in den DAX ist die Marktkapitalisierung des Streubesitzes sowie der Umsatz der jeweiligen Aktie maßgeblich. Die Zusammensetzung wird alle drei Monate durch den Arbeitskreis Indizes der Deutschen Börse überprüft. Zudem kann es außerhalb des üblichen Turnus Änderungen geben, wenn sich eine nicht im DAX vorhandene Aktie sowohl bei der Marktkapitalisierung des Streubesitzes als auch dem Umsatz unter den Top 25 befindet – die sogenannte Fast-Entry-Regel. Unternehmen, die in den Index aufgenommen werden, müssen unter anderem im Prime Standard des Frankfurter Aktienmarktes notiert sein. Beim Streubesitz gibt es eine Mindestschwelle von 10 Prozent. Im DAX enthalten sind also die umsatzstarken Aktien großer Unternehmen. Beispiele hierfür sind Allianz, Bayer, Commerzbank, Daimler, Deutsche Bank, Deutsche Telekom, SAP, Siemens und Volkswagen. Ihre Gewichtung im Index ist unterschiedlich hoch und berechnet sich nach der Marktkapitalisierung des jeweiligen Unternehmens, basierend auf dem Streubesitz. Die DAX-Kurse werden während des XETRA-Handels auf Basis der Kurse der im Index enthaltenen Aktien berechnet. Vor und nach dem XETRA-Handel werden von der Deutschen Börse AG der Early DAX und der Late DAX berechnet.




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