Black Friday und Cyber Monday mit neuen Umsatzrekorden - Commerzbank Kolumne

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Nachricht vom 07.12.2017 07.12.2017 (www.4investors.de) - Der Thanksgiving-Day ist in den USA der wichtigste Feiertag nach Weihnachten. Traditionell wird er am vierten Donnerstag im November zelebriert. Um das traditionelle Familienwochenende zu verlängern, nehmen sich die Arbeitnehmer gerne zusätzlich den Freitag frei. Für diesen Tag hat sich der Begriff Black Friday eingebürgert. Dieser Brückentag wird gerne genutzt, um erste Weihnachtsgeschenke zu besorgen und gilt so als Beginn der entsprechenden Saison. Der darauffolgende Montag hat sich inzwischen als der wichtigste Tag für das Internet-Shopping etabliert. Beide Tage werden von immer intensiveren Rabatt-Aktionen des Präsenz- und des Online-Handels befeuert. Die Handelsstatistiken dieser Tage gelten als wesentlicher Maßstab für die Qualität der Weihnachtssaison. Dieses Jahr wurden in den USA an beiden Tagen erneut neue Rekordzahlen erzielt. Nach Daten von SellerPrime wurden an dem gesamten Thanksgiving-Wochenende 682 Mrd. USD ausgegeben, was eine Steigerung von 4% gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Durchschnittlich wendete jeder einzelne Kunde 967 USD auf, nach 936 USD in 2016, eine Steigerung von lediglich 0,4%. Dafür beteiligten sich sehr viel mehr Käufer als im Vorjahr. Im Präsenzhandel wurden 120 Mio. Kunden gezählt, nach 101,7 Mio. Kunden in 2016 und 74 Mio. Kunden in 2015. Auch wenn dies beweist, dass es noch viele Menschen gibt, die die Tradition hoch halten und sich in den Trubel der Shopping-Malls stürzen, tut dies den Steigerungsraten im Internet-Handel keinen Abbruch. Allein in den ersten 10 Stunden des discount-begünstigten Handels auf Online-Plattformen am Black-Friday steigen die Umsätze um 18,4%. Dies unterstreichen die Kundendaten von Adobe, nach deren Analyse die Cyber-Umsätze um 17% anstiegen. Erstmals überholten dabei die Absatzzahlen des Cyber-Monday die des Black-Friday. Übrigens, laut Amazon war das meistgehandelte Produkt ein DNA-Ahnenforschungs-Set!

Anleihen


Euroraum: Industrieproduktion (Oktober), 8:00 Uhr
USA: Erstanträge Arbeitslosengeld, 14:30 Uhr

Der am Dienstag begonnene Aufwärtstrend am Anleihemarkt setzte sich auch gestern mit leichten Kursgewinnen fort. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen rutschte schließlich unter die Schwelle von 0,30%. Starke Zahlen vermeldete die deutsche Industrie: Die Auftragseingänge legten im Oktober überraschend um 0,5% M/M (Konsens: -0,2%) zu, nachdem sie bereits in den beiden Vormonaten deutlich gestiegen waren. Zudem wurde der ohnehin schon gute Wert des Septembers von 1,0% auf 1,2% M/M nach oben korrigiert. Auf Jahressicht gerechnet ergibt sich ein Zuwachs von 6,9%. Schaut man sich die Details der Auftragseingänge an, so fallen die stark gewachsenen Bestellungen aus dem außereuropäischen Ausland auf. Der seit Jahresbeginn immer stärker werdende Euro schadet nicht. Ebenfalls erfreulich dürften die spürbar angezogenen Aufträge aus dem Inland zu werten sein, nachdem sie lange Zeit eher stagniert hatten. Wie schon in den vergangenen Monaten enttäuschten die Produktionsdaten: Die heute früh gemeldeten Zahlen zur deutschen Industrieproduktion im Oktober überraschten mit einem Rückgang von 1,4% M/M. Vor dem morgen anstehenden wichtigsten Datum der Woche, dem US-Arbeitsmarktbericht für November, wurden die schon vorher veröffentlichten Daten zum US-Arbeitsmarkt genau unter die Lupe genommen: So sind laut des privaten Anbieters ADP in der Privatwirtschaft im November 190.000 Stellen geschaffen worden – so viele wie erwartet. Im September waren es dagegen noch fast 235.000 neue Stellen. Auch für heute Nachmittag glaubt der Markt bei den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe nicht an große Überraschungen. Insgesamt dürfte das morgige Beschäftigungsplus zusammen mit einem moderaten Lohndruck die Fed darin bestärken, nächste Woche ihre dritte Zinsanhebung in diesem Jahr durchzuführen.

Aktien


ThyssenKrupp, Kapitalmarkttag
Uniper, Investorentag
Orange, Investorentag

Nach dem starken Wochenauftakt (getrieben durch die US-Steuerreform) und der Verschnaufpause am Dienstag erlebten die europäischen Aktienbörsen zur Mitte der Handelswoche etwas stärkere Abschläge. Deutlichere Kurseinbußen konnten allerdings am Nachmittag mit Hilfe eines nachgebenden Euro wieder eingedämmt werden. Im Dax 30 standen die Papiere von ProSiebenSat1 (+2,9%) an der Spitze des Kurszettels, obwohl das Unternehmen auf einem Kapitalmarkttag moderatere Ziele vorgestellt hatte. Wesentlich schwächer entwickelten sich dagegen die zuletzt noch ge-suchten Titel der Deutschen Post (-2,7%) und die Vorzugsaktien von VW (-2,8%). Im MDAX erlebten die Aktien von Steinhoff (-63,1%) einen wahren Kurssturz, nachdem der bisherige Konzernchef Jooste wegen eines Bilanzskandals seinen Hut nehmen musste. Im EUROSTOXX 50 konnten sich vor allem die eher defensiven Branchen Versorger (+0,4%), Telekommunikation (+0,3%) und Medien (+0,5%) einigermaßen gehalten präsentieren. Grundstofftitel (+0,4%) stabilisierten sich nach dem gestrigen starken Kursdruck. An der Wall Street verhielten sich die Anleger zur Eröffnung erst einmal abwartend. Während der Dow Jones letztendlich leicht im Minus schloss, konnte sich der technologielastige Nasdaq 100 nach den stärkeren Abschlägen der Vorwoche weiter stabilisieren. Im Marktfokus stand UnitedHealth. Der Krankenversicherer weitet seine Servicesparte Optum mit einer milliardenschweren Übernahme weiter aus. Im S&P 500 legt die Informationtechnologie weiter (+0,8%) zu, während vor allem Energietitel (-1,4%) stärker nachgeben. Die asiatischen Märkte können sich heute Morgen teilweise von dem gestrigen Rückschlag erholen. Insbesondere die Kurse in Japan legen zu.

Disclaimer: Der Text ist eine Kolumne der Commerzbank. Der Inhalt der Kolumne wird von 4investors nicht verantwortet und muss daher nicht zwingend mit der Meinung der 4investors-Redaktion übereinstimmen. Jegliche Haftung und Ansprüche werden daher von 4investors ausdrücklich ausgeschlossen!

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Aktie: DAX
WKN: 846900
ISIN: DE0008469008
Branche: Der Deutsche Aktienindex, kurz DAX, ist der wichtigste Index des Frankfurter Aktienmarktes. Der Index besteht aus 30 Aktien. Der Index wurde 1988 an der deutschen Börse als maßgebliches Marktbarometer eingeführt und ist Basiswert für viele Derivate, zum Beispiel im Bereich der Zertifikate und Optionsscheine. Der Startwert des Index geht auf das Jahresende 1987 zurück und ist mit 1.000 Punkten festgesetzt worden. Die wichtigste Form der Berechnung des DAX ist die als Performanceindex, von diesem ist in der Regel in den Medien die Rede, wenn es um den DAX geht. Neben den Kursveränderungen der jeweiligen Aktien werden bei einem Performanceindex zum Beispiel auch Ausschüttungen wie die Dividende berücksichtigt. Die exakte Zusammensetzung des DAX ist immer wieder Änderungen unterworfen. Für die Aufnahme einer Aktie in den DAX ist die Marktkapitalisierung des Streubesitzes sowie der Umsatz der jeweiligen Aktie maßgeblich. Die Zusammensetzung wird alle drei Monate durch den Arbeitskreis Indizes der Deutschen Börse überprüft. Zudem kann es außerhalb des üblichen Turnus Änderungen geben, wenn sich eine nicht im DAX vorhandene Aktie sowohl bei der Marktkapitalisierung des Streubesitzes als auch dem Umsatz unter den Top 25 befindet – die sogenannte Fast-Entry-Regel. Unternehmen, die in den Index aufgenommen werden, müssen unter anderem im Prime Standard des Frankfurter Aktienmarktes notiert sein. Beim Streubesitz gibt es eine Mindestschwelle von 10 Prozent. Im DAX enthalten sind also die umsatzstarken Aktien großer Unternehmen. Beispiele hierfür sind Allianz, Bayer, Commerzbank, Daimler, Deutsche Bank, Deutsche Telekom, SAP, Siemens und Volkswagen. Ihre Gewichtung im Index ist unterschiedlich hoch und berechnet sich nach der Marktkapitalisierung des jeweiligen Unternehmens, basierend auf dem Streubesitz. Die DAX-Kurse werden während des XETRA-Handels auf Basis der Kurse der im Index enthaltenen Aktien berechnet. Vor und nach dem XETRA-Handel werden von der Deutschen Börse AG der Early DAX und der Late DAX berechnet.




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